geschrieben von: Petra
am 23.August 2010
Nach längerer Zeit mal ein paar Fotos vom derzeitigen Stand unseres Wohnzimmer Riffs.
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geschrieben von: Petra
am 20.Juli 2010
Der Abschied von unseren Docs ist uns nicht leicht gefallen, aber wir haben uns entschlossen, das unser Falterfisch der einzige "große Fisch" im Wohnzimmer Riff sein soll, vorausgesetzt Doc Nummer 2 schwimmt endlich mal in die Fischfalle.
Als Entschädigung haben wir uns eine 5er Gruppe Pseudanthias squamipinnis ausgesucht, die heute morgen von M. Mrutzek putzmunter bei uns eintraf.
4 Weibchen und ein Bock, gut verpackt, warten nun darauf, in ihr neues Riff entlassen zu werden.
Nach langsamer Eingewöhnung an Temperatur und Wasser durften sie dann ins Miniriff einziehen.
geschrieben von: Petra
am 13.Juli 2010
So, der erste Doc, der Chef des Miniriffs, ist in die Falle geschwommen. Er konnte den, von ihm so geliebten Norialgen, nicht widerstehen.
Nun paddelt er bis zum Wochenende in unserem Ablegerbecken herum. Auf ihn wartet ein großes 1200 Liter Becken. Ich hoffe, Doc Nummer zwei geht auch noch in die Falle.
geschrieben von: Petra
am 12.Juli 2010
Wir pflegen ja nun schon seit Februar 2005 ein Pärchen Zebrasoma xanthurus. Die Tiere sind auch immer noch topfit und eigentlich unsere absoluten Lieblingsfische. Aber seit die Korallen so gewachsen sind, wird es im Becken, trotz des neuen, etwas luftigeren Riffumbaus, immer enger.
Die Fische sind mittlerweile etwa 15 cm lang, nicht gerade viel, aber unsere Befürchtung ist, dass der Platz auf Dauer nicht mehr ausreicht.
Als wir sie gekauft haben, richteten wir uns nach dem Meerwasser-Lexikon. Damals standen dort 600 Liter als Minimum, das wurde wohl zu Recht auf 800 Liter korrigiert. Auch Marubis empfiehlt die gleiche Literzahl.
Wir haben aber leider nur 672 Liter...
Die Fische sind topfit, zeigen kein auffälliges Verhalten, keinen Hospitalismus, keinen Kruppelwuchs, aber sie wachsen auch wohl nicht mehr weiter...
Somit steht unsere Entscheidung fest, Die Xanthurus dürfen raus...vorausgesetzt sie wollen auch in die Fischfalle.

geschrieben von: Petra
am 11.Juli 2010
Seit Tagen schon herrscht eine extreme Hitze, und unser Wohnzimmer Riff hat bis jetzt gut durchgehalten. Bis gestern hatten wir maximal 27 Grad Wassertemperatur. Aber heute kroch das Thermometer schon auf 28 Grad.
Unser Standventilator läuft fast rund um die Uhr, und kühlt die Wasseroberfläche. Die Osmoseanlage läuft fast täglich, da die Nachfüllanlage nach Nachschub schreit. Und für die nächsten Tage scheint auch keine Abkühlung in Sicht....
Auch am Ablegerbecken ist ein Mini-Doppelventilaor angeschlossen, dort liegt die Temperatur ebenfalls zwischen 27-28 Grad. Ich hoffe, wir bringen unsere Aquas gut durch diese Hitzewelle.
Ein kleiner Tip: wer ein Digitaltherometer verwendet, sollte nochmal mit einem normalen Thermometer nachmessen. Oftmals zeigen gerade die Billigprodukte falsche Werte an.
geschrieben von: Petra
am 02.Juli 2010
Nun hat sie auch einen Namen, unsere Krabbe! Ihre lustige Art sich fortzubewegen, brachte Hausi auf den wirklich passenden Namen. "R2D2".
Der Speiseplan hat sich mittlerweile noch auf Banane erweitert.
Faszinierend ist auch ihre Tarnung:

Manchmal muss man richtig lange suchen, um sie zu finden.
geschrieben von: Petra
am 29.Juni 2010
Unsere Krabbe ist wirklich ein sehr munteres Kerlchen. Mittlerweile hat sie schon das gesamte Minirff erkundet.
Schon in der Blaulichtphase geht sie auf Wanderschaft. Im Schlepptau sind immer Herr Lippi und unsere Synchiropus stellatus, die durch die Krabbe aufgescheuchtes Kleingetier leicht erhasche können.
Ein lustiges Bild...unsere neue Symbiose!
Mit eine Pinzette habe ich ihr mal zum Test eine Futtertablette angeboten, gierig hat sie die Tablette geschnappt und buddelte sich sofort ein. Kleine Wölkchen stiegen auf.....Herr Lippi war gleich wieder zur Stelle, um die kleinen Bröckchen abzustauben.
Bei ihrem Rundgang durchs Becken entdeckte die Calappa hepatica das Lieblingsfutter unserer Docs......Salatgurke, auch hier von klaute sie ein Stück, grub sich ein und frass es sofort auf. Also mag sie wohl neben tierischen Futter auch pflanzliche Nahrung.
Fressen scheint sie immer im vergrabenen Zustand.

Momentan zeigt sie keinerlei Interesse an unseren Schnecken. Ich hoffe, es bleibt auch so.
geschrieben von: Petra
am 27.Juni 2010
Ein neues, interessantes Tierchen ist ins Miniriff eingezogen. Es handelt sich um eine Schamkrabbe wahrscheinlich um eine Calappa hepatica. Hier ist sie

Und gleich noch ein zweites Foto hinterher

Nach dem Einsetzen verbuddelte sie sich erst einmal im Sand.
Schamkrabben leben gern tagelang eingegraben im Meeresboden. Mund- und Kiemenöffnungen schützen sie mit ihren vorgehaltenen grossen Scherenpanzern. Auf ihrer Speisekarte stehen Frost- und Flockenfutter, und leider auch Schnecken.
Das könnte ein Problem werden, da wir ja einige Bayloniaschnecken im Becken haben.

Heute Abend unternahm sie ihren ersten Erkundungsgang durchs Becken.
geschrieben von: Petra
am 06.Juni 2010
Mittlerweile habe ich im Ablegerbecken angefangen die Wasserwerte mittels der Ballingmethode zu regulieren. Erste Erfolge können wir schon verzeichnen. Die Hysterixableger zeigen Wachstumsspitzen

Auch die anderen Ableger entwickeln sich ohne Probleme.
Bis jetzt gab es keine weiteren Algenphasen oder andere Plagen. Die Beckenbiologie kommt auch so langsam in Gang. Abends zeigen sich Kleinstlebewesen schon vermehrt.
geschrieben von: Petra
am 20.Mai 2010
Nach dem es eine kurze, aber sehr heftige Einfahrphase gab, sind nun heute die ersten Ableger ins Becken eingezogen.

Von den Wasserwerten her war alles soweit ok, lediglich Mg un Ca waren erhöht, dies wird sich aber schnell ändern, wenn genügend Verbraucher im Becken sind.
Ich habe zum Anfang erst einmal ein paar robuste Sorten ausgesucht, Krustenanemonen, Pseudoplexaura, Seriatopora hystrix und Stolonifera.