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A
Meerwasseraquaristik
Abschäumer  
Der Abschäumer, auch Skimmer genannt, ist ein Gerät welches anfallende Proteine (zb.Ausscheidungen der Fische) sofort aus dem Wasser entfernt.
Es gibt Abschäumer, die mit Pumpen oder mit Luft betriebenen werden.

Dem Geruch kann man mit Kalkwasserlösung entgegenwirken. Einfach etwas Kalkwasser in den Abschäumertopf geben, und der Geruch hat ein Ende.
adult  
erwachsen, voll entwickelt, geschlechtsreif
--> siehe auch: juvenil
aerobe Bakterien  
Die aerobe Baktieren brauchen Sauerstoff um Eiweiß, Nitrit und Stickstoff über Amonium zu Nitrat abzubauen.
--> siehe auch: anaerobe Bakterien
anaerobe Bakterien  
Anaerobe Bakterien leben in Zonen, wo es keinen Sauerstoff gibt. Sie sind für den Nitratabbau verantwortlich.
--> siehe auch: aerobe Bakterien
Anemonen  
Hier werden wirklich alle Fragen zur Anemonenhaltung beantwortet
Die Anemonen-FAQ von Martin Kuhn
⇒--> externer Verweis: http://www.mathgame.de/Aqua/Anemonen-FAQ_Deutsch.pdf
Artemia salina  
Salinenkrebse sind kleine freischwimmende Krebse, die in salzigen Seen leben. Je nach Salzgehalt sind sie mehr rötlich bis hell gefärbt.
Die frischgeschlüpften Krebschen, auch »Nauplien genannt, werden gerne als Aufzuchtsfutter verwendet.
Artemia salina

Salinenkrebse werden ca. 1,5-2cm groß und haben eine Lebenserwartung von 8 Wochen.
Aräometer  
Ein Aräometer ist ein Messgerät, welches zur Bestimmung der Dichte oder des spezifischen Gewichtes des Meerwassers dient.
B
Ballingmethode  
In der Riffaquaristik spielen Mineralien eine große Rolle, da die Skelette der Korallen und vieler Wirbellosen weitgehenst aus Kalzium- und Magnesiumcarbonaten aufgebaut sind. Darum ist eine regelmäßige Nachdosierung von Hydrogencarbonaten, Calcium- und Magnesiumsalzen in einem Meeraquarium notwendig.
Die Ballingmethode ist eine einfache und preiswerte Methode, um das Aquarium mit Kalzium, Magnesium, Karbonaten und Spurenelementen zu versorgen. Es gibt Mischungen in Pulverform, die man dann selbst mit Osmosewasser ansetzt, oder auch schon fertig hergestellte Lösungen, die man in Onlineshops kaufen kann.
Es werden 3 verschiedene Lösungen in passenden Behältern angesetzt.

Ballingkanister


• Kanister 1: KALZIUM (Calciumchlorid-Dihydrat + Magnesiumchlorid-Hexahydrat +Strontiumkomplex + Schwermetallkomplex)
•Kanister 2: KH ( Natriumhydrogencarbonat +Jod - Flour Komplex)
•Kanister 3: natriumchloridfreies Meersalz
Bevor man mit Balling beginnen kann, müssen die »Wasserwerte optimal eingestellt sein oder werden.
Die Anfangsdosierung sollte täglich bei 10-30 ml /100L liegen. Alle Lösungen sollten zu gleichen Teilen, zeitversetzt direkt ins Becken gegeben werden, damit die »Strömung diese gut verteilt.
Die Natriumhydrogencarbonatlösung aus Kanister 2 sollte grundsätzlich nur morgens, vor dem Einschalten der »Beleuchtung, wenn der pH-Wert niedrig ist, zugegeben werden. Durch den niedrigen PH-Wert bleibt das Hydrogencarbonat-Ion länger stabil
Die Kalziumlösung aus Kanister 1 dosiert man dann am besten nachmittags oder abends, niemals kurz hinter der Dosierung des Natriumhydrogencarbonates, da es sonst zu Ausfällungen kommt.
Die natriumchloridfreie Meersalzlösung aus Kanister 3 kann danach dosiert werden.
Wichtig ist in der ersten Zeit, die »Wasserwerte regelmäßig zu kontrollieren, je nach Verbrauch wird die Dosis der Ballinglösungen erhöht oder reduziert. Aber Achtung, die KH sollte nicht über 8°dkH ansteigen, da sonst eine Schädigung der Korallen auftreten kann.
Natürlich gehört etwas Disziplin dazu, regelmäßig die »Wasserwerte zu testen, aber das macht ja eigentlich jeder verantwortungsvoller Aquarianer, nicht wahr?
Beleuchtung  
Im Allgemeinen kann man sich nach dieser Formel richten
pro Liter Wasser ca. 1 Watt Lichtstärke

Die Beckenhöhe ist dann noch ausschlaggebend für die Wattzahl der HQI Strahler.
Ein Becken mit 60cm Höhe benötigt 250 Watt
Höhere Becken brauchen 400 Watt
Natürlich kommt es auch immer auf den Besatz an, Weichkorallen oder lichthungrige Steinkorallen?
Stehen die Bewohner in Bodennähe oder oben auf dem Riff?
Byssusdrüse  
Die Bysusdrüse der Muscheln erzeugt Haltefäden, die durch eine Öffnung am Fuß herauswachsen. Mit diesen Fäden hält sich die Muschel auf dem Substrat fest.
C
Copepoden  
Copepoden sind kleine Ruderfußkrebse. Als größter Anteil sind sie im »Zooplankton vertreten.
--> siehe auch: Zooplankton
D
Denitrifikation  
Als Denitrifikation bezeichnet man die anaerobe, also unter Ausschluß von Sauerstoff, biologische Umwandlung von Nitrat über Nitrit in Stickstoff.
--> siehe auch: anaerobe Bakterien
Dinoflagellaten  
Die Dinoflagellaten sind einzellige Algen, die sich mit Hilfe von zwei Geißeln fortbewegen können. Sterben sie ab, setzen sie ein starkes »Gift frei, das »Palytoxin.
--> siehe auch: Palytoxin
DSB  
Deep Sand Bed, eine Methode zum Nitratabbau im Aquarium.
Der ca 10cm hohe Bodengrund bietet nitrifizierenden und denitrifizierenden Bakterien viel Platz, und dient somit als biologischer Filter.
E
Eichenextrakt gegen Kalkablagerungen  
Eichenextrakt gibt es von einigen Aquaristikfirmen zur Senkung des ph Wertes. Es ist ein gutes Reinigungsmittel für Leuchtstoffröhrenreflektoren, da es unter anderem aus verdünnter Phosphorsäure besteht. Mit einem damit getränkten Lappen kann man Reflektoren durch einfaches Abwischen von allen Kalkflecken befreien.
Bitte auf jeden Fall Gummihandschuhe verwenden, da der Eichenextrakt die Haut angreift.
Ektoparasit  
Parasiten, die auf der Oberfläche ihres Wirtes leben.Zb. Amyloodinium Ocellatum, der Parasit, der die Krankheit »Oodinium auslöst.
--> siehe auch: Odinium
Endoparasiten  
Dies sind Erreger, die im Körperinneren des Wirtes leben, zb. im Darm
--> siehe auch: Endoparasiten
Erstbesatz  
Nach der meist eintretenden Kieselalgenphase und der oft nachfolgenden Fadenalgenplage ist es nun ein guter Zeitpunkt, um über den Erstbesatz nachzudenken. Voraussetzung ist natürlich, das die »Wasserwerte in Ordung sind. Wenn dies der Fall ist, kann man mit dem Einsetzen von Turboschnecken (Tectus niloticus) und Einsiedlerkrebsen (zb.Calcinus laevimanus oder Calcinus elegans)beginnen.
Sie alle fressen gerne Fadenalgen und belasten ein frisches Meerwasserbecken nicht, da sie nicht gefüttert werden müssen. Wenn die Werte weiterhin stabil bleiben, und noch genügend Fadenalgen vorhanden sind, kann man einen Salarias fasciatus (Schleimfisch) einsetzen. Man sollte sich im Geschäft zeigenlassen, das der Salarias »Frostfutter frißt. Viele dieser Fische fressen nur Algen und lassen sich nicht auf anderes Futter umstellen. Das bedeutet, die Fische verhungern, wenn der Algenbewuchs nicht mehr vorhanden ist.
Viele Besatzvorschläge findet man bei Meerwasser-leichtgemacht

F
Frostfutter  
Ich habe einen interessanten Bericht von Prof. Dr. Ellen Thaler und Daniel Knop über das Thema Frostfutter gefunden. Absolut lesenswert
Frust oder Frostfutter
⇒--> externer Verweis: http://www.firstfish.de/cms/front_content.php?idcat=58
G
Gift  

Infos rund um das Thema Gifte findet Ihr hier Gifte.de
Denn auch in unseren Meerwasserbecken können und lauern Gefahren.

Wichtige Angaben beim Telefonat, die 5 W's
Wer?
Womit?
Wann?
Wieviel?
Welche Symtome?

****Giftnotruf Telefon:0551/19240****
für den Raum Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

06841 / 19240 •Homberg/Saar
0561 / 9188- 320 •Kassel
0341 / 97 24 666 •Leipzig
06131 / 19240 •Mainz
089 / 19240 •München
01 / 406- 4343 •Wien


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