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	<title>Abenteuer-Miniriff &#187; Thomas</title>
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	<description>...der Salzvirus hat zugeschlagen!</description>
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		<title>Der Phascolosoma, ein Spritzwurm</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 13:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Phascolosoma]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbellose]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Phascolosoma gehört den Stamm Sipunculida &#8211; Spritzwürmer an, Größe bis ca 12 cm, Vorkommensgebiet Zirkumtropisch und wird öfters mit den lebenden Steinen ins Riff eingebracht. Als ich einen Phascolosoma zum ersten mal im Dämmerlicht bei mir entdeckte, war ich schon etwas überrascht, was da für ein doch etwas großer Wurm aus dem Gestein hervorschaute. Meist in schattigen, dunklen Bereichen oder abends/nachts unterwegs, sucht er die Umgebung nach Nahrung ab, die aus Detritus/Algen besteht. Selten, aber dennoch ist er ab und zu auch tagsüber im helleren Bereich zu sehen, meist zu der Zeit, wenn ich füttere. Die 2te Sache, die mich etwas überraschte, war, dass der Phascolosoma sich in sich selber einziehen konnte. Der Phascolosoma hat einen zweigeteilten Körper. Einen großen Hinterkörper, der meist im Gestein verborgen bleibt und einen kleineren schlankeren Vorderkörper, den man meist außerhalb des Gesteins zu sehen bekommt und vollständig in den Hinterkörper eingezogen werden kann. Der Mundbereich ist mit Tentakeln ausgestattet, mit der die Nahrung eingesammelt wird. Phascolosoma lebt fast ausschließlich im Riffgestein, wo bereits vorhandene Hohlräume und Gänge von ihm bewohnt/benutzt werden, besitzt aber nebenbei noch die Fähigkeit, selber in leicht poröses Gestein Löcher zu bohren, um sich somit Hohlräume und Gänge zu schaffen. Thomas Bilder von Thomas Tögel und Petra Fellmann ebenfalls interessante Artikel Tips zum Kauf von Tieren Der Seestern Linckia multifora, Haltung, Pflege und seine Vermehrung &#169; 2010 &#8211; 2011, Thomas. All rights reserved.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Phascolosoma gehört den Stamm Sipunculida &#8211; Spritzwürmer an,<br />
Größe bis ca 12 cm,<br />
Vorkommensgebiet Zirkumtropisch<br />
und wird öfters mit den lebenden Steinen ins Riff eingebracht. Als ich einen Phascolosoma zum ersten mal im Dämmerlicht bei mir entdeckte, war ich schon etwas überrascht, was da für ein doch etwas großer Wurm aus dem Gestein hervorschaute. Meist in schattigen, dunklen Bereichen oder abends/nachts unterwegs, sucht er die Umgebung nach Nahrung ab, die aus Detritus/Algen besteht.<br />
Selten, aber dennoch ist er ab und zu auch tagsüber im helleren Bereich zu sehen, meist zu der Zeit, wenn ich füttere.</p>
<p><span id="more-71"></span></p>
<table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" align="center">
<tbody>
<tr>
<td><img style="border: 0pt none;" title="Phascolosoma" src="http://www.riero1971.de/assets/images/Phascolosoma.jpg" border="0" alt="Phascolosoma" width="306" height="253" /></td>
<td><img style="border: 0pt none;" title="Phascolosoma" src="http://www.riero1971.de/assets/images/Phascolosoma__3_.jpg" border="0" alt="Phascolosoma" width="306" height="215" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die 2te Sache, die mich etwas überraschte, war, dass der Phascolosoma sich in sich selber einziehen konnte.  Der Phascolosoma hat einen zweigeteilten Körper. Einen großen Hinterkörper, der meist im Gestein verborgen bleibt und einen kleineren schlankeren Vorderkörper, den man meist außerhalb des Gesteins zu sehen bekommt und vollständig in den Hinterkörper eingezogen werden kann.</p>
<table border="0" cellspacing="5" cellpadding="5" align="center">
<tbody>
<tr>
<td><img style="border: 0pt none;" title="Phascolosoma" src="http://www.riero1971.de/assets/images/Phascolosoma_pf_1_.jpg" border="0" alt="Phascolosoma" width="306" height="238" /></td>
<td><img style="border: 0pt none;" title="Phascolosoma" src="http://www.riero1971.de/assets/images/Phascolosoma_pf__2__1_.jpg" border="0" alt="Phascolosoma" width="306" height="215" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Mundbereich ist mit Tentakeln ausgestattet, mit der die Nahrung eingesammelt wird.<br />
Phascolosoma lebt fast ausschließlich im Riffgestein, wo bereits vorhandene Hohlräume und Gänge von ihm bewohnt/benutzt werden, besitzt aber nebenbei noch die Fähigkeit, selber in leicht poröses Gestein Löcher zu bohren, um sich somit Hohlräume und Gänge zu schaffen.</p>
<p><em><strong>Thomas</strong></em></p>
<p><a href="http://www.riero1971.de/index.html" target="_blank"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/Riero_Banner_Fertig_1.png" border="0" alt="banner" width="468" height="60" /></a></p>
<p>Bilder von Thomas Tögel und Petra Fellmann<br />
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</ul>
<p style='text-align:left'>&copy; 2010 &#8211; 2011, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Thomas</a>. All rights reserved. </p>
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		<title>Xenien, Wuntertüte LS, Muscheln und die Sache mit der Schnecke</title>
		<link>http://www.abenteuer-miniriff.com/xenien-wuntertute-ls-muscheln-und-die-sache-mit-der-schnecke/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 17:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korallenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Muscheln]]></category>
		<category><![CDATA[Xenien]]></category>

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		<description><![CDATA[So, am vergangenen Samstag war es mal wieder so weit. Der Rasen, bestehend aus Xenien, musste mal wieder gelichtet werden, da nicht nur die Sinularia, sondern auch eine kleine Blasenanemone langsam aber sicher im pumpenden Meer versinken zu drohte. Zugegeben, ich mag die pumpenden Dinger, hatte sie mir damals ins Becken geholt und mich wie ein kleines Kind gefreut über die Vermehrung der Xenien, isoliert natürlich auf einem Stein in der Sandfläche, weit weit weg vom Riff. Ja denkt man,weit weit weg. Irgendwie müssen es einige kleine Ableger geschafft haben, überzusiedeln und somit langsam das Riff zu erobern. Okay, damals war es noch nicht so mein kleines Problemchen, welches ich heute teilweise mal habe, sie hielten sich gewissermassen etwas im Zaume und kleine Ausreisser wurden von mir wieder entfernt, so das sie nur auf einer bestimmten Stelle im Riff saßen. Aufgrund einer Umgestaltung des Riffes, die Kaimauer war nicht besonders anzusehen, wechselten nach einer langen Zeit auch die Xenien ihren Stammplatz und wurden im Riff mit integriert, wo sie alsbald sich einen neuen Siedlungsraumes bemächtigten, meiner Rückscheibe. Okay, an der Scheibe können sie wachsen und wuchern wie sie wollen und so war es auch, die gesamte obere Rückscheibe besteht binnen weniger Monate aus einem Meer pumpender Xenien, die selbst bei der stärksten Strömung stetig am wachsen sind und sich weiter vermehrten. Schlußfolgernd kann ich nun sagen, wenn sich Xenien erst mal richtig etabliert haben im Becken, sie jede noch so unscheilig wirkende Siedlungsfläche bald ihr Eigen nennen, besitzergreifende Tiere, die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, am vergangenen Samstag war es mal wieder so weit. Der Rasen, bestehend aus Xenien, musste mal wieder gelichtet werden, da nicht nur die Sinularia, sondern auch eine kleine Blasenanemone langsam aber sicher im pumpenden Meer versinken zu drohte.</p>
<p><span id="more-161"></span></p>
<p>Zugegeben, ich mag die pumpenden Dinger, hatte sie mir damals ins Becken geholt und mich wie ein kleines Kind gefreut über die Vermehrung der Xenien, isoliert natürlich auf einem Stein in der Sandfläche, weit weit weg vom Riff.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_xenie21.jpg" border="0" alt="xenien" width="540" height="405" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_xenie2.jpg" border="0" alt="xenien" width="540" height="428" /></p>
<p>Ja denkt man,weit weit weg.<br />
Irgendwie müssen es einige kleine Ableger geschafft haben, überzusiedeln und somit langsam das Riff zu erobern. Okay, damals war es noch nicht so mein kleines Problemchen, welches ich heute teilweise mal habe, sie hielten sich gewissermassen etwas im Zaume und kleine Ausreisser wurden von mir wieder entfernt, so das sie nur auf einer bestimmten Stelle im Riff saßen.</p>
<p>Aufgrund einer Umgestaltung des Riffes, die Kaimauer war nicht besonders anzusehen, wechselten nach einer langen Zeit auch die Xenien ihren Stammplatz und wurden im Riff mit integriert, wo sie alsbald sich einen neuen Siedlungsraumes bemächtigten, meiner Rückscheibe.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_xenie4.jpg" border="0" alt="xenien" width="540" height="510" /></p>
<p>Okay, an der Scheibe können sie wachsen und wuchern wie sie wollen und so war es auch, die gesamte obere Rückscheibe besteht binnen weniger Monate aus einem Meer pumpender Xenien, die selbst bei der stärksten Strömung stetig am wachsen sind und sich weiter vermehrten.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_010.jpg" border="0" alt="xenien" width="540" height="405" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_009.jpg" border="0" alt="xenien" width="540" height="405" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_015.jpg" border="0" alt="xenien" width="540" height="405" /></p>
<p>Schlußfolgernd kann ich nun sagen, wenn sich Xenien erst mal richtig etabliert haben im Becken, sie jede noch so unscheilig wirkende Siedlungsfläche bald ihr Eigen nennen, besitzergreifende Tiere, die vor nichts halt machen und bei vernachlässigter Gegenmaßnahme bald das gesamte Riff fest in ihrer Hand haben.</p>
<p>Damit es erst gar nicht so weit kommt, wird in einigen Abständen bei mir der Bestand immer etwas gelichtet, so wie auch dieser Tage es mal wieder soweit war, und ich nicht nur Xenien entfernte, sondern auch ein paar Entdeckungen machte in meinem kleinen Meer.</p>
<p><strong>Wuntertüte Lebende Steine</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_lebendesteine1.jpg" border="0" alt="xenien" width="540" height="230" /></p>
<p>In der Meeresaquaristik trifft man immer wieder auf den Begriff Lebende Steine, die einen wesentlichen Bestantteil in unseren Minimeer darstellen. Aber nicht nur die biologische Filterung durch die Bakterien macht das Gestein alleine interessant, sondern auch das Leben, welches das Gestein mitbringt, die vielen Tiere, die die Lebenden Steine bewohnen und sich nach und nach zeigen.</p>
<p>Einen kleinen Ausblick auf das Leben, was mir geboten wurde, möchte ich hier nur kurz anschneiden, da sie ja an anderer Stelle in meiner <a href="http://www.riero1971.de/" target="_blank">Homepage</a> schon ausführlich aufgelistet wurden.</p>
<p>Borstenwürmer, ich meine mal, ständig anzutreffen wie hier der Eurythoe zb. Ein schöner Brocken ist dieser hier schon bei mir geworden,wenn man bedenkt,das man einen Bleistift hinter ihm verstecken könnte.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_borstenwurm.jpg" border="0" alt="borstenwurm" width="540" height="436" /></p>
<p>Verschiedene Schneckenarten, wie hier zb eine Käferschnecke, aber auch wie die beiden Scheibenanemonen sind ein Mitbringsel, welches sich auf den Lebenden Steinen befanden und nun wachsen.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_morula.jpg" border="0" alt="morula" width="540" height="444" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_SCHNECKEUBK.jpg" border="0" alt="schnecke" width="540" height="516" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_KAeFERSCHNECKE_SCHEIBENANEMONE.jpg" border="0" alt="scheibenanemone" width="540" height="354" /></p>
<p>Schlangensterne ,die mit den Lebenden Steinen ins Riff kommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_schlangenstern1_1.jpg" border="0" alt="schlangensterne" width="540" height="324" /></p>
<p>Verschiedene Krabben, die sich im Gestein verstecken.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_krabbe1.jpg" border="0" alt="krabbe" width="540" height="358" /></p>
<p>Das man aber immer wieder überascht werden kann, was nach einiger langen Zeit immer wieder mal mit zum Vorschein kommt, gerade das ist so faszinierend, so interessant und erstaunend.</p>
<p>So zb dieser Strudelwurm, der eines Tages auf einmal da war, ca 8cm groß</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_strudelwurm1_2__filtered1.jpg" border="0" alt="strudelwurm" width="540" height="375" /></p>
<p>Oder die Muscheln, die man immer wieder im Riff antrifft, so klein und unscheinbar.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_muschel1.jpg" border="0" alt="muschel" width="540" height="374" /></p>
<p>Oder aber auch die Schnecke, die ich neu entdeckt habe bei mir, obwohl ich eigentlich seit über einem Jahr nichts Neues an Gestein ins Riff eingesetzt hatte, die sich mir in der Xeniengärtnerzeit nun präsentierte.</p>
<p>Mehr dazu aber nach den Muscheln.<br />
Und genau hier mag dieser kleine Beitrag nun weitergehen, zum Thema Xenien, Wundertüte LS und dem nächsten Teil,</p>
<p><strong>Muscheln</strong></p>
<p>Da ich nun beim Xenienernten war, galt mein Blick natürlich auch einer Steinplatte, die total zugewachsen war. Natürlich machte ich es mir etwas leichter, und das hieß, Platte anheben, raus aus dem Wasser und umdrehen, so das die Xenien nach unten hingen und leichter abgezogen werden konnten.</p>
<p>Und da sah ich sie nun sitzen, eine Muschel, die ich in dieser Größe und Färbung noch nicht gesehen habe in meinem kleinen Riff. Erstaunt immer wieder, was man so alles entdeckt, wenn man mal nur einen Stein etwas bewegt. Die Platte wurde erstmal wieder ins Riff eingesetzt, mit der Muschel nach oben natürlich, um ein paar Bilder machen zu können.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_neuemuschel1.jpg" border="0" alt="muschel" width="540" height="390" /></p>
<p>Jedoch war das noch nicht alles. Eine kleinere andere Muschel muß sich wohl etwas durch meine Handlungen gestört gefühlt haben und machte sich auf den Weg, um einen neuen Standort zu suchen.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_muschelwanderung.jpg" border="0" alt="muschelwanderung" width="540" height="411" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_muschelwanderung3.jpg" border="0" alt="muschelwanderung" width="540" height="410" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_muschelwanderung4.jpg" border="0" alt="muschelwanderung" width="540" height="444" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_muschelwanderung5.jpg" border="0" alt="muschelwanderung" width="540" height="428" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_muschelwanderung7.jpg" border="0" alt="muschelwanderung" width="540" height="370" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_muschelwanderung8.jpg" border="0" alt="muschelwanderung" width="540" height="387" /></p>
<p><strong>Schnecke</strong></p>
<p>Klar,das ich mir das beste natürlich zum Schluß aufgehoben habe.</p>
<p>Ein Tier, das ich neu entdeckte und irgendwie mit dem allen vorrangeschriebenen etwas gemein hat. Wenn ich nicht die Steinplatte umgedreht hätte, um die Xenien zu entfernen, wenn ich mich nicht um die Muscheln gekümmert hätte oder sie nicht dagesessen hätten, hätte ich mit Sicherheit nicht dieses Schneckengehäuse gesehen, die in einer Spalte steckte und eine etwas bizarre Form besaß.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_schnecke4.jpg" border="0" alt="schnecke" width="540" height="392" /></p>
<p>Nachdem ich dieses Schneckengehäuse aus dem Spalt entfernt hatte, steckte ich sie erst einmal in eine kleine Ablegerbox, um später Bilder von dem Gehäuse zu machen.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_schnecke5.jpg" border="0" alt="schnecke" width="540" height="420" /></p>
<p>Nachdem ich mit den Xenien fertig war, die Platte wieder auf ihren richtigen Platz saß, die Schnecke inzwischen 3 Runden in der Box hinter sich hatte, wurde sie wieder ins Riff eingesetzt.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_schnecke1.jpg" border="0" alt="schnecke" width="540" height="377" /></p>
<p>Aber was für eine Schnecke ist es nun, die hier unterwegs ist, und durch das Lebende Gestein eingebracht wurde?<br />
Diese Schnecke gehört den Stachelschnecken an aus der Familie Muricinae der Gattung Chicoreus, und ich bin mal wieder platt.<br />
Diese eigentlich schöne Schnecke gehört der Familie der Raubschnecken an, also nichts mit schönen Algenfresser. Immer hab ich so ein Glück bei solchen Tieren, erinnernt an die Thyca-Schnecken, die ich bei mir auf einen Schneckengehäuse gesichtet hatte.</p>
<p>Die Ernährung dieser Chicoreus sp ist sehr variabel und ergibt sich u.a. aus Borstenwürmern, Krebstieren, Weichtieren sowie Muscheln. Dennoch,genau wie die Thyca-Schnecken, so hat auch die Stachelschnecke ihr Daseinsberechtigung und lebt weiterhin im Miniriff. Leben ist Leben, und soviel Schaden kann die Stachelschnecke bei mir nicht anrichten.<br />
Das hoffe ich doch, und somit verabschiede ich mich erst mal wieder mit ein paar Bildern von der kleinen Raubschnecke Chicoreus sp.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_schnecke7.jpg" border="0" alt="schnecke" width="540" height="400" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_schnecke6.jpg" border="0" alt="schnecke" width="540" height="540" /></p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/autogen/a_schnecke3.jpg" border="0" alt="schnecke" width="540" height="488" /></p>
<p><strong>Thomas</strong><em></p>
<p><a href="http://www.riero1971.de/index.html" target="_blank"><img src="http://www.riero1971.de/assets/images/Riero_Banner_Fertig_1.png" border="0" alt="banner" width="468" height="60" /></a></p>
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<p style='text-align:left'>&copy; 2009 &#8211; 2011, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Thomas</a>. All rights reserved. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Seestern Linckia multifora, Haltung, Pflege und seine Vermehrung</title>
		<link>http://www.abenteuer-miniriff.com/der-seestern-linckia-multifora-haltung-pflege-und-seine-vermehrung/</link>
		<comments>http://www.abenteuer-miniriff.com/der-seestern-linckia-multifora-haltung-pflege-und-seine-vermehrung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 17:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Linckia multifora]]></category>
		<category><![CDATA[Seesterne]]></category>
		<category><![CDATA[Wirbellose]]></category>

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		<description><![CDATA[Seesterne zu halten setzt voraus, ihnen das richtige Futter im Riffaquarium bieten zu können, welches aber bei einigen Seesternarten als recht schwierig anzusehen ist, da sie oftmals nicht das Nahrungsangebot wie im Meer vorfinden. Hier kommt es dann oft aufgrund der fehlenden Nahrung zum Sterben der Seesterne. Haltung &#38; Pflege Dieser Seestern erreicht einen Durchmesser von ca. 15 cm, bleibt also wesentlich kleiner als die meisten Linckia Arten und ist somit auch für kleinere Riffbecken geeignet. Jedoch sollte dies nicht falsch verstanden werden, mit kleineren Riffbecken sind nicht die Nanoaquariums gemeint, sondern eher Miniriffe von ca. 200 &#8211; 300 L aufwärts. Je größer die Becken sind, je länger die Standzeit, mit einer gut ausgeprägten reichlichen Microfauna &#38; Flora, um so größer ist die Chance Seesterne, die als Nahrungsspezialisten gelten, über einen Längeren Zeitraum zu Pflegen. Um seinen Nahrungsansprüchen gerecht zu werden, sollte das Riffbecken mit viel Lebendgestein aufgebaut werden,so das eine reichliche Microfauna und Flora gewährleistet werden kann. Ernährung erfolgt durch organischen Detritus und Aas, sowie hauptsächlich von Algenaufwuchs und Kleinstorganismen.(Mikroskopischen Wirbellosen, die in den Algen leben.) Ersatzfutter wird, wenn überhaupt, nur recht zögerlich angenommen. Da er weder Korallen noch grössere Wirbellose schädigt, ist er somit hervorragend für ein gemischtes Riffaquarium geeignet. Dieser Seestern, wie viele anderen Tiere auch, ist als etwas sehr Transportempfindlich einzustufen. ( enormer Stress beim Transport ) Daher ist es unbedingt wichtig, ihn vorsichtig und langsam zu akklimatisieren. Linckia M. ist ein Freilaicher, wobei eine vegetative Vermehrung ausgesprochen üblicher ist. Hierbei wirft er freiwillig seine Arme ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seesterne zu halten setzt voraus,<br />
ihnen das richtige Futter im Riffaquarium bieten zu können, welches aber bei einigen Seesternarten als recht schwierig anzusehen ist,<br />
da sie oftmals nicht das Nahrungsangebot wie im Meer vorfinden.</p>
<p>Hier kommt es dann oft aufgrund der fehlenden Nahrung zum Sterben der Seesterne.</p>
<p><span id="more-69"></span></p>
<p><strong>Haltung &amp; Pflege</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-555" title="seestern_1" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_1.jpg" alt="seestern" width="480" height="360" /></a></p>
<p>Dieser Seestern erreicht einen Durchmesser von ca. 15 cm, bleibt also wesentlich kleiner als die meisten Linckia Arten und ist somit auch für kleinere Riffbecken geeignet.<br />
Jedoch sollte dies nicht falsch verstanden werden, mit kleineren Riffbecken sind nicht die Nanoaquariums gemeint, sondern eher Miniriffe von ca. 200 &#8211; 300 L aufwärts.</p>
<p>Je größer die Becken sind, je länger die Standzeit, mit einer gut ausgeprägten reichlichen Microfauna &amp; Flora, um so größer ist die Chance Seesterne, die als Nahrungsspezialisten gelten, über einen Längeren Zeitraum zu Pflegen.<br />
Um seinen Nahrungsansprüchen gerecht zu werden, sollte das Riffbecken mit viel Lebendgestein aufgebaut werden,so das eine reichliche Microfauna und Flora gewährleistet werden kann.</p>
<p>Ernährung erfolgt durch organischen Detritus und Aas, sowie hauptsächlich von Algenaufwuchs und Kleinstorganismen.(Mikroskopischen Wirbellosen, die in den Algen leben.)<br />
Ersatzfutter wird, wenn überhaupt, nur recht zögerlich angenommen.</p>
<p>Da er weder Korallen noch grössere Wirbellose schädigt, ist er somit hervorragend für ein gemischtes Riffaquarium geeignet.<br />
Dieser Seestern, wie viele anderen Tiere auch, ist als etwas sehr Transportempfindlich einzustufen. ( enormer Stress beim Transport )</p>
<p>Daher ist es unbedingt wichtig, ihn vorsichtig und langsam zu akklimatisieren.<br />
Linckia M. ist ein Freilaicher, wobei eine vegetative Vermehrung ausgesprochen üblicher ist.<br />
Hierbei wirft er freiwillig seine Arme ab, die in kurzer Zeit eine neue Mundscheibe sowie neue Arme bilden.<br />
Aufgrund der vielen vegetativen Vermehrung des Seesternes trifft man sie mit verschiedenen langen Armen sowie verschiedener Anzahl der Arme an.</p>
<p><strong>Vermehrung</strong></p>
<p>Seesterne hatte ich eigentlich genug im Becken, wenn man es von der Seite der Asterinas aus sehen würde.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-556" title="seestern_2" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_2.jpg" alt="seestern" width="480" height="401" /></a></p>
<p>Dennoch war es für mich ein Reiz,es auch mal mit einem anderen Seestern der größeren Gattung zu probieren. Eine Weile ist es schon her, genauer gesagt ca. 23 Monate, als ich einen Seestern L Multifora ins Riff einsetzte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-557" title="seestern_3" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_3.jpg" alt="seestern" width="480" height="350" /></a></p>
<p>Der Seestern lebte nun in meinem Riff, und ich hoffte natürlich, das für seine Bedürfnisse genug Futterangebot vorhanden war.<br />
Er versteckte sich teils im Riff und war einige Tage verschwunden, dann tauchte er unmittelbar wieder auf und man konnte ihn einige Zeit lang beobachten, ehe er wieder verschwand.<br />
Dennoch war ich etwas erschrocken und gleichzeitig auch etwas ratlos, als ich ihn eines Tages, als er sich an der Scheibe langbewegte, in seinem Zustand sah.<br />
Es fehlten ihm 2 Arme.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-558" title="seestern_4" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_4.jpg" alt="seestern" width="480" height="371" /></a></p>
<p>Was war passiert, dass sich dieser Seestern von den Armen anfangend zersetzt hatte????<br />
Liegt es an Nahrungsmangel, ist er an die Luft gekommen oder gibt es jemanden im Becken, der ihn geschädigt hat?????<br />
Fragen, die einen natürlich erstmal etwas beschäftigen, was hier passiert sein könnte.<br />
Die zweite ungewöhnliche Sache an diesem Tage war das auftauchen dieses Teils, nennen wir es den Arm ohne Körper.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-559" title="seestern_5" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_5.jpg" alt="seestern" width="480" height="391" /></a></p>
<p>Deutlich ist die Abtrennstelle des Armes vom Seestern zu sehen. Zweifellos, es war wirklich ein Arm des Seesternes, der da so seelenruhig über die Frontscheibe marschierte und mich im ersten Moment sprachlos werden ließ.<br />
Wie war sowas möglich? Wie konnte es zu so was kommen?</p>
<p>Schauen wir uns das mal etwas genauer an.</p>
<p>Seesterne besitzen ein recht hohes Regenerationsvermögen, was ihnen ermöglicht, verlorene Körperteile vollständig zu regenerieren.<br />
Leider muß man aber an dieser Stelle auch erwähnen,das viele Seesterne mit Verletzungen/Beschädigungen trotzt ihrer hohen Regenerationsfähigkeit oft unter Aquarienbedingungen nicht ausheilen und diese Seesterne letztendlich sterben.</p>
<p>Einige Arten der Seesterne haben sich nun das Regenerationsvermögen zu ihren Nutzen gemacht, um sich ungeschlechtlich zu Vermehren.<br />
Das beste Beispiel der ungeschlechtlichen Vermehrung kennen wir von den Gänsefußseesternen, die durch lebenden Steine in unseren Riffaquarium kommen.<br />
Diese Gänsefußseesterne teilen sich nun mitten durch die Mundscheibe, und nach einiger Zeit entwickeln die beiden Teilstücke die fehlenden Teile komplett nach. Wichtig hierbei ist, dass bei den Teilstücken mindestens ein fünftel der Mundscheibe erhalten bleibt.<br />
Aufgrund dieser ungeschlechtlichen Vermehrung der Gänsefußseesterne, können wir immer wieder Individuen im Aquarium sehen, die statt der gewohnten 5 Arme meistens 6 bis 8 oder mehr Arme besitzen.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_6.jpg"><img class="size-full wp-image-560 aligncenter" title="seestern_6" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_6.jpg" alt="seestern" width="480" height="441" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-561" title="seestern_7" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_7.jpg" alt="seestern" width="480" height="649" /></a></p>
<p>Diese ungeschlechtliche Vermehrung von Seesternen kennt man besser unter dem Begriff<strong> ASEXUELLE VERMEHRUNG</strong></p>
<p>Aber wie sieht es in diesem Falle mit dem Linckia aus, der seine Arme abgeworfen hat und diese Arme keine Mundscheibe besitzen?</p>
<p>In der Gattung Linckia findet man die einzigartige Eigenschaft, dass sie ihre Arme ohne einem Mundteil abwerfen können.<br />
Das die Arme ohne Mundscheibe überleben können, liegt in diesem Zusammenhang an der Verteilung der Organe des Seesternes.<br />
Bei dem Vorgang der ungeschlechtigen Vermehrung sitzen die lebenswichtigen Organe in den Armen des Seesternes, so das ein Weiterleben ohne Mundscheibe möglich ist.</p>
<p>Die abgeworfenen Arme regenerieren in kurzer Zeit eine neue Mundscheibe, sowie alle anderen Arme.<br />
Diese Teile, die aus einem Arm einen neuen kompletten Körper entwickeln können, kennt man besser unter den Begriff KOMETEN<br />
Aufgrund der asexuellen Vermehrung können natürlich auch hier Individuen hervorkommen, die mit unterschiedlicher Arm-Anzahl angetroffen werden.</p>
<p>Insgesamt sind es nun 3 Kometen, die bei mir im Becken leben und sich ohne Berücksichtigung desZeitablaufes unterschiedlich entwickeln.<br />
Die Regeneration der einzelnen Kometen erfolgte bis zur Neubildung der Mundscheibe schnell, danach scheint mir aber das Wachstum der Kometen zu verlangsamen, so wird es wohl einige Zeit unter Aquariumbedingungen dauern, bis sich diese Kometen wieder zu vollwärtigen Seesterenen regeneriert haben.<br />
Der Seestern lebt nun schon fast 2 Jahre hier im Riff und ich wünsche mir natürlich, dass er mich noch recht lange mit seiner Anwesenheit erfreut und mich evt. irgendwann auch wieder mit neuen Kometen überascht.</p>
<p><strong><br />
Entwickelungsstadium eines Kometen vom Abwurf des Armes bis zum heutigen Stand</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-562" title="seestern_8" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_8.jpg" alt="seestern" width="480" height="407" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-563" title="seestern_9" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_9.jpg" alt="seestern" width="480" height="248" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-564" title="seestern_10" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_10.jpg" alt="seestern" width="480" height="549" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-565" title="seestern_11" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_11.jpg" alt="seestern" width="480" height="427" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_12.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-566" title="seestern_12" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/11/seestern_12.jpg" alt="seestern" width="480" height="368" /></a></p>
<p>Gruß<br />
<strong>Thomas</strong><em> </em><br />
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<p style='text-align:left'>&copy; 2008 &#8211; 2011, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Thomas</a>. All rights reserved. </p>
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		<title>Brown Jelly</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheiten und Plagen]]></category>
		<category><![CDATA[Brown Jelly]]></category>
		<category><![CDATA[Helicostoma]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Brown Jelly im Riffaquarium zu haben ist eine unangenehme Sache und jeder, der schon mal Bekanntschaft gemacht hat mit Brown Jelly, der weiß, was ich damit meine. Brown Jelly,unter dessen Decknamen sich Ciliaten verbergen, hat die unangehneme Eigenschaft, ganze Korallenstöcke zu vernichten, wenn hier nicht rechtzeitig bei erkennen des Befalls Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Ciliaten (Wimpertierchen) aus dem Stamm der Ciliophora dürften in der heutigen Zeit den meisten Aquarianern bekannt sein. So zum Beispiel die Seewasserichthyo bei den tropischen Meeresfischen, die von einem parasitären Protozoen namens Cryptocaryon irritans, eines Cilliaten verursacht wird. Wimpertierchen können verhältnismäßig leicht identifiziert werden aufgrund ihrer vielen Flimmerharre, kurz genannt Wimpern oder Cilien. Sie bedecken die ganze Zelle, jedoch auch manchmal nur einen bestimmten Teil der Zelle. Die Verbreitung der Ciliaten erstreckt sich vom Süsswasser über Brackwasser bis hin zum Meerwasser, wobei ungefähr ca 8000 Arten der Ciliaten heute bekannt sind. Wer von den Ciliaten ist aber für Brown Jelly verandwortlich zu machen? Hierbei handelt es sich um einen Parasitären Protozoen, einen Ciliaten Namens Helicostoma. Dieser Ciliat Helicostoma kommt in vielen tropischen Meeren vor und ist, auch das muß erwähnt werden, in unseren heimischen Riffaquarien vertreten. Die Vermehrung der Helicostomas erfolgt Asexuell, welche sich bei guten Bedingungen, aber auch bei ungünstigen Zuständen sehr schnell vollziehen kann. Helicostomas ernähren sich von Gewebe sowie von den Zooxanthellen der Korallen. Korallen, die vernesselt wurden, welche Verletzungen aufweisen oder Beschädigungen, auch mechanisch herbeigeführte Verletzungen unserseits bieten den Helicostomas eine optimale Angriffsfläche auf die Korallen. Hat die Heliocostoma erst mal eine Koralle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brown Jelly im Riffaquarium zu haben ist eine unangenehme Sache und jeder, der schon mal Bekanntschaft gemacht hat mit Brown Jelly, der weiß, was ich damit meine.<br />
Brown Jelly,unter dessen Decknamen sich Ciliaten verbergen, hat die unangehneme Eigenschaft, ganze Korallenstöcke zu vernichten, wenn hier nicht rechtzeitig bei erkennen des Befalls Gegenmaßnahmen ergriffen werden.<br />
Ciliaten (Wimpertierchen) aus dem Stamm der Ciliophora dürften in der heutigen Zeit den meisten Aquarianern bekannt sein.<br />
So zum Beispiel die Seewasserichthyo bei den tropischen Meeresfischen, die von einem parasitären Protozoen namens Cryptocaryon irritans, eines Cilliaten verursacht wird.</p>
<p>Wimpertierchen können verhältnismäßig leicht identifiziert werden aufgrund ihrer vielen Flimmerharre, kurz genannt Wimpern oder Cilien. Sie bedecken die ganze Zelle, jedoch auch manchmal nur einen bestimmten Teil der Zelle.<br />
Die Verbreitung der Ciliaten erstreckt sich vom Süsswasser über Brackwasser bis hin zum Meerwasser, wobei ungefähr ca 8000 Arten der Ciliaten heute bekannt sind.</p>
<p>Wer von den Ciliaten ist aber für Brown Jelly verandwortlich zu machen? Hierbei handelt es sich um einen Parasitären Protozoen, einen Ciliaten Namens Helicostoma.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/a_helicostoma_sp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-654" title="a_helicostoma_sp" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/a_helicostoma_sp.jpg" alt="helicostoma" width="350" height="263" /></a></p>
<p>Dieser Ciliat Helicostoma kommt in vielen tropischen Meeren vor und ist, auch das muß erwähnt werden, in unseren heimischen Riffaquarien vertreten.<br />
Die Vermehrung der Helicostomas erfolgt Asexuell, welche sich bei guten Bedingungen, aber auch bei ungünstigen Zuständen sehr schnell vollziehen kann.<br />
Helicostomas ernähren sich von Gewebe sowie von den Zooxanthellen der Korallen.</p>
<p>Korallen, die vernesselt wurden, welche Verletzungen aufweisen oder Beschädigungen, auch mechanisch herbeigeführte Verletzungen unserseits bieten den Helicostomas eine optimale Angriffsfläche auf die Korallen.</p>
<p>Hat die Heliocostoma erst mal eine Koralle befallen, kann dies unter Umständen dazu führen, das diese Koralle inerhalb eines Tages, auch aufgrund ihrer in diesem Statium raschen Asexuellen Vermehrung der Heliocostoma,zerstört wird.<br />
Hier sollte es bei einer rechtzeitigen Erkennung des Befalls zu einer sofortigen Gegenmaßnahmen kommen,um die Koralle vor den sicheren Absterben durch die Heliocostomas zu retten.</p>
<p>Zu erkennen ist der Befall durch Heliocostoma zb. durch kleine weiße Flecken, die sich auf den Korallen befinden, die unter Umständen dann auch nicht mehr richtig aufgehen oder an den betroffenen Stellen wenig oder fast kein Polyphenbild mehr zeigen. Durch die ungeschlechtige Vermehrung der Heliocostomas vergrössern sich die Flecken, und man kann dann auch zunehmend eine braune allertartige Masse zwischen lebenden und abgestorbenen Gewebe erkennen.</p>
<p>Das Gewebe geht immer weiter zurück und braune gelatiöse Masse/Schleim umhüllt schließlich die gesamte Koralle.<br />
Um eine ausbreitung von Brown Jelly zu vermeiden,sollte die strömung im Riff abgestellt werden und die befallene Koralle aus dem System vorsichtig herausgenommen werden zur Behandlung und zur zwischenlagerung in einem Quarantänebecken.<br />
Diese Maßnahme sehe ich eigendlich als nötig an, damit sich keine Gewebereste sowie befallene Schleimpartikel an gesunde Korallen heften können und es somit zu keiner Ausbreitung des Brown Jellys kommen kann.</p>
<p>Leder und Weichkorallen, Scheiben und Krustenanemonen, Gorgonien, aber vor allem großpolypige Steinkorallen wie zb Euphyllia werden von den Heliocostomas befallen,wenn sich ihnen eine Angriffsfläche bietet.<br />
(Quelle Seewasserlexicon.)</p>
<p><strong>Behandlungsmöglichkeiten von befallenen Korallen durch Helicostoma.</strong></p>
<p><strong>Jod</strong></p>
<p>Verabreichen eines Jodbades, wobei eine Wirkung hier als gering einzustufen ist.</p>
<p><strong>Süsswasser</strong></p>
<p>Helicostoma vertragen keine Schwankungen und aufgrund des Osmotischen Druckes zerplatzen die Zellen förmlich.<br />
Beim Baden im Süsswasser kann es aber auch passieren,das die Koralle,wenn sie schon zu sehr geschwächt ist,dieses auch nicht überlebt.<br />
Eine senkung des Salzgehaltes kann auch schon erfolgreich sein bei sehr angeschlagenen Tieren,da dies verträglicher ist als richtiges Süsswasser.</p>
<p><strong>Antibiotika</strong></p>
<p>Die Behandlung mit Antibiotika sollte immer in einem separaten Quarantänebecken stattfinden.<br />
Antibiotika ist ein nicht öffentliches käufliches, sondern ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel,welches es nur mit Rezept zu beziehen ist.</p>
<p>Sprechen sie mit ihren Tierarzt über die Problematik zur Anwendung dieses Medikamentes und befolgen sie die Anweisungen des Tierarztes genauestens zur Behandlung mit Antibiotika.<br />
(Quelle zur Behandlung von Helicostoma: Korallenriff.de )</p>
<p><strong>Eigene Erfahrungen mit Helicostoma.</strong></p>
<p>Diese Wimperntierchen Heliocostomas sind immer in unseren Aquarien vorhanden und können sich unter Umständen sehr schnell vermehren und geschwächte oder verletzte Tiere befallen.</p>
<p>Eine Koralle kann bei einen Befall innerhalb eines Tages zerstört werden, wie ich es selber miterleben musste.<br />
Dies zeichnet sich dadurch aus, dass Korallen aufgrund dieser Wimpertierchen ihr Gewebe in einer hohen Geschwindigkeit verlieren.</p>
<p>Bei mir wahren es meine Euphyllias, wo diese Wimperntierchen sich es gemütlich machten.</p>
<p>Steinkorallen scheinen ihnen wohl am meisten zu schmecken, wo sie das Gewebe und die Zooxanthellen des betroffenen Tieres verzehren.</p>
<p>Hervorgetreten bei mir, bedingt durch eine mechanische Verletzung meinerseits, da ein etwas grösserer Stein beim hantieren im Becken sich löste und auf die Euphyllia fiel.<br />
Natürlich verfluchte ich mein Mißgeschick und hoffte,das nix schlimmeres passiert ist und die Euphyllia sich schnell wieder erholte.<br />
Viel zu sehen war nicht bis auf einer kleinen Ecke, die etwas in Mitleidenschaft gezogen war, und mein Gedanke war, Glück gehabt.</p>
<p>Wirklich Glück gehabt?</p>
<p>Durch mein Mißgeschick zeigte sich bei der Verletzung des Tieres eine hervorragende Angriffsfläche für die Wimperntierchen.<br />
Das erste,was ich mitbekamm,war,das die Polypen des in mitleidenschaft gezogenen Kopfes nicht mehr richtig aufgingen.<br />
Am rechten Kopf auf der linken Seite (siehe Bild) fing die ganze Geschichte an.</p>
<p>Dort sehen wir eine sich bildende Masse,</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-517" title="b.j.1" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.1.jpg" alt="" width="480" height="361" /></a></p>
<p>die sich innerhalb eines Tages über den ganzen Kopf breitmachte, erinnernt an einer gallertartige Masse, die alles Leben unter sich begrub.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-655" title="b.j.3" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.3.jpg" alt="helicostoma" width="480" height="360" /></a></p>
<p>Auf Anraten eines befreundeten Meerwasseraquarianers entfernte ich diese Koralle aus dem Becken und stellte sie in ein Quarantänebecken.<br />
Kurze Zeit später wies auch der andere Kopf diese Merkmale des Befalls auf.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-656" title="b.j.4" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.4.jpg" alt="helicostoma" width="480" height="399" /></a></p>
<p>Leider hat es diese Koralle nicht geschafft, auch ein Süsswasserbad hat hier nicht mehr geholfen, wobei ich eher annehme, dass die Euphyllia schon zu sehr geschwächt war, und diese Behandlung mit dem Süsswasser ihr den Rest gab. Aber dies wars noch lange nicht.<br />
Eine 2te Euphyllia hatte nach 2 Tagen die selben Anzeichen eines Befalls.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-660" title="b.j.7" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.7.jpg" alt="Helicostoma" width="480" height="360" /></a></p>
<p>Praktisch über Nacht hat sich diese braune Masse über einen Kopf gelegt.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-657" title="b.j.5" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.5.jpg" alt="helicostoma" width="480" height="358" /></a></p>
<p>Durch einige Erfahrungen reicher von der ersten befallenen Euphyllia, habe ich diese Koralle vorsichtig aus dem Becken genommen, in einer Plasteschachtel liegend, damit sich nichts lösen kann und an anderen Korallen haften bleibt.</p>
<p>Hierbei hatte ich auch die Pumpen dazu kurz abgestellt, um so wenig wie nur möglich Wasserbewegung zu haben.<br />
Den Kopf erstmal von der Masse befreit, dabei die Luft angehalten, den der Geruch war schlimm, habe ich die Euphyllia ins Quarantänebecken gestellt, um einige Vorbereitungen treffen zu können.</p>
<p>Auf dem Bild hier ist deutlich zu erkennen, wie sich bräunlicher Schleim von dem abgestorbenen Kopf bildet, der sich bei angeschaltenen Pumpen im Hauptbecken zweifellos trennen und auf andere Korallen niedergehen könnte, was in einem guten Riffaquarium sicher fatal wäre.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-658" title="b.j.8" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.8.jpg" alt="helicostoma" width="480" height="360" /></a></p>
<p>Auch hier wendete ich ein Süsswasserbad an, ca. 3 min lang und reinigte den Kopf danach ausgiebig, wobei ich auch alle Lamellen im Innenkopf entfernte.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-659" title="b.j.6" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/b.j.6.jpg" alt="helicostoma" width="480" height="484" /></a></p>
<p>Danach noch mal ca. 2 Min. in ein neues Süsswasserbad und wieder zurück ins Quarantänebecken, wo die Euphyllia eine Woche blieb.<br />
Sicherlich wäre es einfacher, hätte ich diesen Kopf einfach abgetrennt von dem Stamm.</p>
<p>Aber genau an diesem Ast hing unterhalb des Kopfes eine Auster, die ich eigentlich nicht opfern wollte.<br />
Kurzum, nach einer Woche hab ich diese Euphyllia wieder ins Hauptbecken gestellt und sie zeigt sich fortan in ihrer besten Pracht.</p>
<p>Und so hoffe ich für die Zukunft,das diese Begegnung mit den Ciliaten Heliocostoma die einzige bleibt und es keine weiteren zwischenfälle mehr mit Brown Jelly gibt.</p>
<p>MSG euer<strong> Thomas</strong><em> </em><br />
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		<title>Eine kleine Schnecke namens Thyca</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 19:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schnecke]]></category>
		<category><![CDATA[Thycaschnecke]]></category>
		<category><![CDATA[Turbo brunneus]]></category>

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<p>Ja, wer kennt nicht den Moment, wo man auf einmal was neues in seinem kleinen Riff entdeckt. Etwas, was man noch einer Gattung zuordnen kann, jedoch dennoch nicht wei&szlig;, was es letztendlich ist.</p>
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	<span id="more-63"></span><br />
	Aber meistens interessiert nicht nur der Name des Tieres, sondern auch dessen Gewohnheiten, ihr Verhalten, von was sie sich ern&auml;hren, ob gut oder doch ein Sch&auml;dling, Symbiosetier oder Parasit.</p>
<p>All diese Fragen wollen wir nat&uuml;rlich gekl&auml;rt haben, entscheidet dies doch letztendlich auch, ob dieses Tier nicht in einem Artenbecken besser aufgehoben w&auml;re oder ob es eine Bereicherung f&uuml;r unser Miniriff darstellt. Ob es spezielle Nahrung braucht, in wie weit haltbar es in unseren heimischen Riff ist.<br />
	Auch ich musste mich schon mal der Frage stellen: Was ist das?</p>
<p>Eines Tages entdeckte ich auf einer meiner Schnecken, in diesem falle auf einer Turbo brunneus ein muschelf&ouml;rmiges Geh&auml;use.<br />
	<a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_hdku3inw.jpg"><img alt="Turbo brunneus" class="aligncenter size-full wp-image-844" height="527" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_hdku3inw.jpg" title="Turbo brunneus " width="453" /></a></p>
<p>Okay, ne Muschel. Ich meine mal, wer hat in seinem Becken keine kleinen Muscheln, die durch Lebende Steine oder Tiere wie halt in diesem Falle die Schnecke, ins Becken kommen.<br />
	Ich suchte zwar damals in verschiedenen B&uuml;chern und im Net nach Muscheln, die wie meine aussehen, aber leider erfolglos.</p>
<p>Die Zeit verging, aus einer unbekannten Muschel wurden 2, eine andere Turbo brunneus hatte schon 3 dieser Muscheln auf ihren Geh&auml;use, als ich Abends eine neue Entdeckung machte.<br />
	Die Muschelschalen &ouml;ffneten sich und etwas schwarzes Langes streckte sich weit aus dem Geh&auml;use raus.<br />
	Ziemlich ungew&ouml;hnlich f&uuml;r eine Muschel, und nun war auch mein Ehrgeiz wieder gepackt, herauszufinden, was es nun eigentlich ist.<br />
	<a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_hfql7spc.jpg"><img alt="Thycaschnecke" class="aligncenter size-full wp-image-845" height="341" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_hfql7spc.jpg" title="Thycaschnecke" width="577" /></a></p>
<p>Wieder wurde Fachliteratur gew&auml;lzt, im Net gesucht, und letztendlich bekam ich meine ersten Hinweise von Iris B&ouml;nig und Andre Luty.<br />
	In diesem Falle handelte es sich nicht, wie von mir irrt&uuml;mlicherweise angenommen, um eine Muschel, sondern vielmehr um eine Schnecke der Familie EULIMIDAE, einer kleinen parasit&auml;r lebenden Schnecke namens Thyca.</p>
<p>Nat&uuml;rlich wollte ich nun mehr wissen, auch in den Bezug auf den Parasitismus dieser Schnecke, die eigentlich sehr interessant aussieht, vor allem, wenn sie mit dem schwarzen R&uuml;ssel auf Nahrungssuche ist.</p>
<p>Leider ist zu dieser Gattung nicht viel zu finden, von den zahlreichen Bildmaterial mal abgesehen, und so hab ich mir aus dem wenigen zur Verf&uuml;gung stehenden, ein Bild dieser Schnecke gemacht.</p>
<p>Die Schnecke geh&ouml;rt der Familie der EULIMIDAE an und unterscheidet sich in 4 Arten namens Thyca astericola, Thyca callista, Thyca crystallina und Thyca ectoconcha.<br />
	Im Gegensatz zu den meisten Schneckenarten besitzen sie ein kappen f&ouml;rmiges Geh&auml;use, dass ehr an die Form einer Muschel mit zahlreichen Rippelungen erinnert.<br />
	<a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_lg8kwfoh.jpg"><img alt="Thycaschnecke" class="aligncenter size-full wp-image-846" height="477" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_lg8kwfoh.jpg" title="Thycaschnecke" width="483" /></a></p>
<p>H&auml;ufig zu finden sind diese Thyca-Schnecken auf der Unterseite von Seesternen, besonders der Linckia Arten, wo sie in einem parasit&auml;ren Stadium leben.<br />
	Hierbei sitzen sie meist auf oder neben der Ambulakralfurche des Seesterns und stecken ihren R&uuml;ssel in derselben und saugen Gewebe und K&ouml;rperfl&uuml;ssigkeit des Wirtes auf.<br />
	Anzutreffen sind diese Schnecken meist paarweise, wobei es aber auch zu einem dichten Besatz des Wirtes kommen kann.</p>
<p>Auch wenn die Thyca-Schnecke den Wirt durch ihren parasit&auml;ren Befall nicht lebensbedrohlich sch&auml;digt, wirkt sie sich doch negativ auf das Wohlbefinden, der Fortpflanzung und bei starken Befall auf die Lebensdauer aus.</p>
<p>Aber nicht nur Seesterne werden befallen, sondern auch auf Haarsternen, Seegurken, Muscheln, Seeigeln und Schnecken kann man diese Parasiten finden.<br />
	Auf einem Lanzenseeigel, den ich mir k&uuml;rzlich f&uuml;r mein Riff gekauft hatte, entdeckte ich an einer Lanze eine kleine Thyca Schnecke.<br />
	<a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_n9emnd56.jpg"><img alt="lanzenseeigel" class="aligncenter size-full wp-image-847" height="329" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_n9emnd56.jpg" title="lanzenseeigel" width="400" /></a></p>
<p>Wobei sich mir wieder die Frage stellt, wie die Thyca da hinkommt.</p>
<p>Eine Erkl&auml;rung k&ouml;nnte sein, dass diese Thyca ein station&auml;rer Parasit ist, der seinem Wirtstier treu bleibt und nur bei engen Kontakt den Wirt wechselt oder beim Tode des Wirtstieres sich an einen anderen m&ouml;glichen Wirt h&auml;ngt.</p>
<p>Anmerken m&ouml;chte ich nun zum Schluss noch, wer sich Seesterne kauft, sollte sich diesen genau anschauen und bei einem parasit&auml;ren Befall durch die Thyca-Schnecken ehr von diesem Tier Abstand halten.<br />
	Ein Parasitenbefall ist gerade f&uuml;r die Seesterne ein zus&auml;tzlicher Stressfaktor und birgt ein zus&auml;tzliches Risiko. Eine dauerhafte Haltung der Seesterne ist dadurch gef&auml;hrdet.</p>
<p>Bei einigen Tieren, wie zB. auf Muscheln, Schneckenh&auml;usern oder wie in diesem Fall auf dem Lanzenseeigel, wo sich die Thyca Schnecke auf einer Lanze festgesetzt hat, kann man die Thyca Schnecke mit Sicherheit entfernen, ohne den Wirt dabei zu sch&auml;digen.<br />
	Bei den Seesternen aber sieht es etwas anders aus, da die Thyca Schnecken meist mit den Wirt selber fest verbunden ist.<br />
	Diese hier zu entfernen w&uuml;rde den Seestern mehr sch&auml;digen, als es von nutzen w&auml;re.</p>
<p>(Quellen, siehe auch Meerwasser-Aquarianer 2/2008)</p>
<p>Und noch ein paar Bilder:<br />
	<a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_m5eaub2h.jpg"><img alt="Thycaschnecke" class="aligncenter size-full wp-image-848" height="474" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_m5eaub2h.jpg" title="Thycaschnecke" width="366" /></a></p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_cokz5nen.jpg"><img alt="Thycaschnecke" class="aligncenter size-full wp-image-849" height="423" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_cokz5nen.jpg" title="Thycaschnecke" width="479" /></a></p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_schnecke_unbek.jpg"><img alt="unbekannte schneke" class="aligncenter size-full wp-image-850" height="435" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/05/a_schnecke_unbek.jpg" title="a_schnecke_unbek" width="479" /></a></p>
<p><strong>Thomas</strong></p>
<p><em><a href="http://www.riero1971.de/index.html" target="_parent">Rieros Miniriff</a><br />
	</em></p>
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