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	<title>Abenteuer-Miniriff &#187; Harald</title>
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	<description>...der Salzvirus hat zugeschlagen!</description>
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		<title>Der Gorgonienvirus und seine Folgen, und das Azooxanthellate Korallenprojekt</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 15:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korallenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[azooxanthell]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonien]]></category>
		<category><![CDATA[Swiftia exserta]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 1 Meerwasser, ich bin einer von denen, der sich einen Teil dieser prächtigen Unterwasserwelt in das Wohnzimmer geholt hat. Hierbei gibt es natürlich die verschiedensten Vorlieben, aber es ist nicht möglich, alle diese wunderschönen Tiere zu pflegen. Obwohl der Trend besonders in Richtung der Steinkorallen geht, bin ich selbst den Weichkorallen treu geblieben und habe im Laufe der Zeit eine besondere Liebe zu den Gorgonien oder auch Hornkorallen entwickelt. Einige meiner Freunde und Bekannte nennen mich daher auch den Gorgonienflüsterer. Obwohl ich schon fast zwanzig Jahre der Meerwasseraquaristik treu bin,  zugeben mit Höhen und Tiefen, habe ich mich nicht so wirklich an azooxanthellate Gorgonien getraut. Sicher, durch die vielen Kontakte weltweit, habe ich mir ein gutes Fachwissen über die Gorgonien angeeignet, aber ich habe immer gezögert diese für die Natur wertvollen Tiere selber zu pflegen. Zu groß waren die Bedenken, dass es auch bei mir schief geht, wie schon so oft, selbst bei ausgewiesenen Experten, dass der Fall war. Aber dann am 22.09.2010 war es dann doch soweit, ich kaufte mir mit einigen Bauchschmerzen eine Swiftia exserta. Aber auch hier gibt es eine Vorgeschichte. Wie eigentlich jede Woche, schauten ich und meine Frau bei unserem Händler vorbei, ich glaube es war der 18.09.2010. Was ich aber bis dato nicht wusste, er hatte einen Tag vorher einen Karibikimport bekommen. Ja und dann sah ich sie, leuchtend orange und rot. Keine Spur von Gewebeschäden, oder sonstigen Verletzungen. Ich stierte das Tier an, und sagte mir, jetzt oder nie. Aber&#8230;&#8230; dann kamen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 1<br />
Meerwasser, ich bin einer von denen, der sich einen Teil dieser prächtigen Unterwasserwelt in das Wohnzimmer geholt hat. Hierbei gibt es natürlich die verschiedensten Vorlieben, aber es ist nicht möglich, alle diese wunderschönen Tiere zu pflegen. Obwohl der Trend besonders in Richtung der Steinkorallen geht, bin ich selbst den Weichkorallen treu geblieben und habe im Laufe der Zeit eine besondere Liebe zu den Gorgonien oder auch Hornkorallen entwickelt.<br />
Einige meiner Freunde und Bekannte nennen mich daher auch den Gorgonienflüsterer. Obwohl ich schon fast zwanzig Jahre der Meerwasseraquaristik treu bin,  zugeben mit Höhen und Tiefen, habe ich mich nicht so wirklich an azooxanthellate Gorgonien getraut. Sicher, durch die vielen Kontakte weltweit, habe ich mir ein gutes Fachwissen über die Gorgonien angeeignet, aber ich habe immer gezögert diese für die Natur wertvollen Tiere selber zu pflegen. </p>
<p><span id="more-288"></span></p>
<p>Zu groß waren die Bedenken, dass es auch bei mir schief geht, wie schon so oft, selbst bei ausgewiesenen Experten, dass der Fall war.<br />
Aber dann am 22.09.2010 war es dann doch soweit, ich kaufte mir mit einigen Bauchschmerzen eine Swiftia exserta.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2011/01/swiftia_tag_2309_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-289" title="swiftia_tag_2309_3" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2011/01/swiftia_tag_2309_3.jpg" alt="swiftia" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Aber auch hier gibt es eine Vorgeschichte. Wie eigentlich jede Woche, schauten ich und meine Frau bei unserem Händler vorbei, ich glaube es war der 18.09.2010. Was ich aber bis dato nicht wusste, er hatte einen Tag vorher einen Karibikimport bekommen. Ja und dann sah ich sie, leuchtend orange und rot. Keine Spur von Gewebeschäden, oder sonstigen Verletzungen. Ich stierte das Tier an, und sagte mir, jetzt oder nie.<br />
Aber&#8230;&#8230; dann kamen sie wieder, die Gewissenskonflikte. Was also tun? Erst einmal nach Hause gefahren, aber nicht ohne, das ich mir die Gorgonie hab reservieren lassen. Dann zu Hause wieder gelesen und gegrübelt. Kannst du wirklich alle Bedingungen erfüllen? Kann die Gorgonie die Temperatur und das Licht vertragen? Ja sie kann.<br />
Swiftia exserta lebt in ihrem natürlichen Lebensraum in der Regel nicht tiefer wie dreißig Meter, und jetzt kommt es uns zu gute das unser Aquarium ziemlich blaulastig ausgeleuchtet wird. Also relativ nah an das Lichtspektrum heran reicht, wie es in der Natur in dreißig Meter Tiefe ist.<br />
Die Temperatur beträgt im natürlichen Lebensraum in diesen Tiefen auch noch 22° bis 25°. Ja und um eine gleichmäßige starke laminare Strömung brauchte ich mir auch keine Sorgen machen. Dann natürlich, kannst du das Tier ernähren, ja ich kann, und zu guter letzt passen die Wasserwerte, aber auch die waren alle im grünen Bereich.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2011/01/swiftia_tag_0810_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-290" title="swiftia_tag_0810_2" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2011/01/swiftia_tag_0810_2.jpg" alt="swiftia" width="640" height="480" /></a></p>
<p>So kam es dann, dass wir die Gorgonie endgültig am 22.09.10 nach Hause geholt haben, und wir haben es bisher nicht bereut. Sie belohnt uns jeden Tag mit einer prächtigen Farbe und geöffneten Polypen.</p>
<p>Die Futteraufnahme hat sich als völlig unproblematisch heraus gestellt. Sie nimmt alles was ihr in die Polypen fällt. Was uns meisten begeistert, die Gorgonie wächst.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2011/01/swiftia_tag_24_10_10_wachstumsspitze.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-291" title="swiftia_tag_24_10_10_wachstumsspitze" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2011/01/swiftia_tag_24_10_10_wachstumsspitze.jpg" alt="Swiftia exserta" width="640" height="480" /></a></p>
<p><em><strong>Harald Ebert<br />
</strong></em><br />
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<p style='text-align:left'>&copy; 2011, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Harald</a>. All rights reserved. </p>
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		<title>Ein Gorgonienschädling der besonderen Art Tritonia hamnerorum</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 19:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheiten und Plagen]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonien]]></category>
		<category><![CDATA[Plagegeister]]></category>
		<category><![CDATA[Schnecke]]></category>
		<category><![CDATA[Tritonia hamnerorum]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige haben es vielleicht noch in Erinnerung, im Jahre 1992 kam es zu einem großen Gorgoniensterben in der Karibik. Besonders betroffen war Gorgonia ventalina. Aber nicht nur die Seefächer waren betroffen, sondern auch viele andere photosynthetische Korallen. Lange hat man gerätselt. Warum nur photosynthetische Korallen? Alle anderen nicht photosynthetischen Korallen standen gut. Auch Schwämme und andere Filtrierer, nichts vom großen Sterben. Des Rätsels Lösung war eine Schnecke mit dem Namen Tritonia hamnerorum. (Siehe Bild unten). Diese Schnecke die nur in der Karibik vorkommt, hat das lebende Korallengewebe gefressen. Eigentlich hat sie das schon immer getan, doch die Population ist so sprunghaft angestiegen, dass es zu einem wahren Korallensterben geführt hat. Man hat bis zu 1700 Schnecken auf einer einzigen Gorgonie gefunden. Jene Schnecke hat sich dann zu kilometerlangen Fraßfronten zusammengeschlossen und weidete systematisch ganze Korallenstöcke ab. juvenile Schnecken Größe 3mm, Mikroskopaufnahme Aber warum frisst diese Schnecke Korallen? Man wird es kaum glauben, diese Schnecke frisst das Korallengewebe, und nutzt deren Photosyntheseprodukte, die Chloroplasten. Jene grünen Minifabriken, in denen aus Sonnenlicht und Kohlendioxid Zucker hergestellt wird. Die Chloroplasten werden intrazellulär in der Mitteldrüse eingelagert. So können die Schnecken bei Futtermangel jederzeit auf „Solarbetrieb“ umschalten. Mikroskopaufnahme Laichschnur. Die Eier in der Schnur sind ca. 150 µm (0,15mm) groß. Aber noch etwas kann die Schnecke, sie lagert furano-germacrene ein. Dies ist ein Toxin was sich im Korallengewebe der Gorgonia ventalina befindet. Dieses Mittel schützt effektiv vor Freßfeinden. Hier geht es zur Diskussion im Forum Harald ebenfalls interessante Artikel Plagegeister und Gorgonien Melibe viridis, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige haben es vielleicht noch in Erinnerung, im Jahre 1992 kam es zu einem großen Gorgoniensterben in der Karibik. Besonders betroffen war Gorgonia ventalina.  Aber nicht nur die Seefächer waren betroffen, sondern auch viele andere photosynthetische Korallen.<br />
Lange hat man gerätselt. Warum nur photosynthetische Korallen? Alle anderen nicht photosynthetischen Korallen standen gut. Auch Schwämme und andere Filtrierer, nichts vom großen Sterben.</p>
<p><span id="more-169"></span></p>
<p>Des Rätsels Lösung war eine Schnecke mit dem Namen Tritonia hamnerorum. (Siehe Bild unten). Diese Schnecke die nur in der Karibik vorkommt, hat das lebende Korallengewebe gefressen.<br />
Eigentlich hat sie das schon immer getan, doch die Population ist so sprunghaft angestiegen, dass es zu einem wahren Korallensterben geführt hat.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2010/09/tritonia_hamnerorum_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-336" title="tritonia hamnerorum" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2010/09/tritonia_hamnerorum_1.jpg" alt="tritonia hamnerorum" width="400" height="300" /></a><br />
Man hat bis zu 1700 Schnecken auf einer einzigen Gorgonie gefunden. Jene Schnecke hat sich dann zu kilometerlangen Fraßfronten zusammengeschlossen und weidete systematisch ganze Korallenstöcke ab.</p>
<p style="text-align: center;"><img style="border: 0pt none;" title="tritonia_hamnerorum_juvenil" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/tritonia_hamnerorum_juvenile.jpg" border="0" alt="tritonia_hamnerorum_juvenil" width="400" height="301" /></p>
<div style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: x-small;">juvenile Schnecken Größe 3mm, Mikroskopaufnahme</span></strong></div>
<p>Aber warum frisst diese Schnecke Korallen? Man wird es kaum glauben,  diese Schnecke frisst das Korallengewebe, und nutzt deren  Photosyntheseprodukte, die Chloroplasten. Jene grünen Minifabriken, in  denen aus Sonnenlicht und Kohlendioxid Zucker hergestellt wird.<br />
Die  Chloroplasten werden intrazellulär in der Mitteldrüse eingelagert. So  können die Schnecken bei Futtermangel jederzeit auf „Solarbetrieb“  umschalten.</p>
<p style="text-align: center;"><img title="laichschnur" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/laichschnur.jpg" border="0" alt="laichschnur" width="400" height="400" /></p>
<div style="text-align: center;">
<p><strong><span style="font-size: x-small;">Mikroskopaufnahme Laichschnur. Die Eier in der Schnur sind ca. 150 µm (0,15mm) groß.</span></strong></p>
<div style="text-align: left;">Aber noch etwas kann die Schnecke, sie lagert furano-germacrene ein. Dies ist ein Toxin was  sich im Korallengewebe der Gorgonia ventalina befindet. Dieses Mittel schützt effektiv vor Freßfeinden.</div>
<div style="text-align: left;">
<p><a href="http://www.meerwasserforum-blaue-lagune.de/index.php?page=Thread&amp;threadID=256&amp;pageNo=7">Hier geht es zur Diskussion im Forum</a></p>
<p><em><strong>Harald</strong></em></p>
<p><a href="http://gorgonien.npage.de/" target="_blank"><img style="vertical-align: middle;" src="http://file1.npage.de/002292/93/bilder/gorgonienbanner1.jpg" border="0" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
</div>
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<p style='text-align:left'>&copy; 2010 &#8211; 2011, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Harald</a>. All rights reserved. </p>
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		<title>Gorgonien und Temperatur</title>
		<link>http://www.abenteuer-miniriff.com/gorgonien-und-temperatur/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikelvorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Korallenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonien]]></category>

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		<description><![CDATA[Temperatur im Meerwasser Aquarium in Bezug auf Gorgonien, oder das Sterben der Gorgonien im heimischen Riffaquarium. Ein paar grundlegende Regeln sollte der engagierte Riffaquarianer beherrschen, um unsere Pfleglinge gesund am Leben zu erhalten. Ein oft unterschätzter Faktor ist die Temperatur im tropischen Meerwasser Aquarium. Aber fangen wir zur Einleitung mit den Ozeanen an. Kalte und warme Meeresströmungen bestimmen die Verteilung des Lebens im Meer mit. Empfindliche Meeresbewohner, wie die Korallen, bevorzugen eine konstante Temperatur um die 25° bis 27° Grad. Sie siedeln sich in der Regel in den Riffregionen am Äquator an, wo die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen nur um die zwei Grad betragen. Zur Erklärung: Kaltes Meereswasser kommt von den Polregionen, fließt an der Westseite der Kontinente zum Äquator und wärmt sich dabei auf. Warmes Meereswasser fließt vom Äquator Richtung Pol, vor allem an der Ostseite der Kontinente entlang und gibt dabei Wärme ab. Durch diese Strömungen wird unser Klima ausgeglichen und Nährstoffe werden über große Strecken verfrachtet. Eine weitere auffallende Eigenschaft ist die Wärmekapazität der Ozeane. Ozeane haben eine sehr hohe spezifische Wärmekapazität, das heißt, wenn sich die Umgebungstemperaturen verändern, so ändert sich die Wassertemperatur relativ wenig. Mit anderen Worten, wenn es kälter wird, bleibt Wasser noch lange warm, wenn es sehr heiß wird, ist Wasser immer noch kühl. Dadurch wirken die Meere stabilisierend und ausgleichend auf unser Klima. Außerdem schwanken auch die Temperaturen der Korallen nicht allzu stark, sondern bleiben in einem erträglichen Bereich. So und nun sind wir an dem Punkt angelangt, wo viele sagen werden, was erzählt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Temperatur im Meerwasser Aquarium in Bezug auf Gorgonien, oder das Sterben der Gorgonien im heimischen Riffaquarium.<br />
</strong><br />
Ein paar grundlegende Regeln sollte der engagierte Riffaquarianer  beherrschen, um unsere Pfleglinge gesund am Leben zu erhalten. Ein oft  unterschätzter Faktor ist die Temperatur im tropischen Meerwasser  Aquarium.<br />
Aber fangen wir zur Einleitung mit den Ozeanen an. Kalte und warme  Meeresströmungen bestimmen die Verteilung des Lebens im Meer mit.  Empfindliche Meeresbewohner, wie  die  Korallen, bevorzugen eine  konstante Temperatur um die 25° bis 27° Grad.<br />
Sie siedeln sich in der  Regel in den Riffregionen am Äquator an, wo die jahreszeitlichen  Temperaturschwankungen nur um die zwei Grad betragen.</p>
<p>Zur Erklärung: Kaltes Meereswasser kommt von den Polregionen, fließt an  der Westseite der Kontinente zum Äquator und wärmt sich dabei auf.<br />
Warmes Meereswasser fließt vom Äquator Richtung Pol, vor allem an der  Ostseite der Kontinente entlang und gibt dabei Wärme ab.<br />
Durch diese  Strömungen wird unser Klima ausgeglichen und Nährstoffe werden über  große Strecken verfrachtet. Eine  weitere auffallende Eigenschaft ist die Wärmekapazität der Ozeane.<br />
Ozeane haben eine sehr hohe spezifische  Wärmekapazität, das heißt, wenn sich die Umgebungstemperaturen  verändern, so ändert sich die Wassertemperatur relativ wenig. Mit  anderen Worten, wenn es kälter wird, bleibt Wasser noch lange warm, wenn  es sehr heiß wird, ist Wasser immer noch kühl. Dadurch wirken die Meere  stabilisierend und ausgleichend auf unser Klima. Außerdem schwanken  auch die Temperaturen der Korallen nicht allzu stark, sondern bleiben in  einem erträglichen Bereich.<br />
So und nun sind wir an dem Punkt angelangt, wo viele sagen werden, was  erzählt uns der hier. Ist doch alles oller Tabak. Aber nein weit  gefehlt, wir wollen hier über die Gorgonien sprechen. Unbestritten,  viele dieser in meinen Augen wundervollen Geschöpfe, leben auch in den  Regionen die ich oben beschrieben habe. Aber Gorgonien sind nun mal eine  Spezies, die auch in Regionen leben, wo es schon mal etwas kälter sein  kann.</p>
<p>Um festzustellen welche Bedingungen optimal sind, muss man wissen, aus  welchem Habitat stammt die Gorgonie die ich in meinem Aquarium pflegen  möchte. Pauschale Aussagen wie z.B. die Gorgonie stammt aus der Karibik,  reichen oftmals nicht aus. Nehmen wir das Beispiel der Diodogorgia  nodulifera, eine heute durchaus haltbare azooxanthellate Gorgonie. Der  Lebensraum ist weit gefächert, und reicht von Florida, Puerto Rico,  Panama bis nach Venezuela vor der Halbinsel Cumana. Die Tiefe beträgt in  Florida 60 bis 90 Meter bei einer Temperatur von 19° bis 16° Grad, vor  Panama aber nur  30-40 Meter, dort sind es 22° bis 20° Grad.<br />
Alle  anderen Fundgebiete sind tiefer als 90 Meter. Dem entsprechend kälter  wird auch das Wasser, und dies wird von vielen Riff Aquarianern  übersehen oder besser verkannt. Oft höre ich die Tiere werden sich schon  anpassen. Die meisten Gorgonien haben aber keine Möglichkeit der  Anpassung ihrer internen Temperatur.</p>
<p>Die Bedeutung oder Kenntnis der optimalen physischen  Umgebungsbedingungen der Gorgonien ist wahrscheinlich am deutlichsten,  wenn man sich der Auswirkungen von Temperaturänderungen bewusst ist.<br />
Anders ausgedrückt, die Stoffwechselrate wird von der Außentemperatur  geregelt. Wenn das Tier bei einer Temperatur über 5 °C. oberhalb oder  unterhalb seiner optimalen Temperatur gehalten wird, wird seine  metabolische Überlebensrate um 48% höher oder niedriger sein.</p>
<p>Die Gorgonien müssen also eine enorme Energie aufbringen, um ihre  Stoffwechselfunktion aufrecht zu erhalten. Durch diese Energie die die  Gorgonie aufbringen muss, ist sie nach kurzer Zeit derart geschwächt,  dass sie praktisch nach einiger Zeit nicht mehr in der Lage ist, Energie  aufzuwenden um Futter zu fangen. Die Gorgonie wird schlecht weg  verhungern. Wir erzwingen praktisch dass die Tiere am Rande einer  physiologischen Katastrophe leben, und es ist wohl  eine Ursache mit,  für viele unnötige Todesfälle.</p>
<p><a title="Diskussion" href="http://www.meerwasserforum-blaue-lagune.de/index.php?page=Thread&amp;postID=26577#post26577">Hier geht es zur Diskussion im Forum</a></p>
<p><em><strong>Harald</strong></em></p>
<p><a href="http://gorgonien.npage.de/" target="_blank"><img style="vertical-align: middle;" src="http://file1.npage.de/002292/93/bilder/gorgonienbanner1.jpg" border="0" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
<p>Danke an:<br />
Ronald L. Shimek, Susan T. DeVictor, Steve L. Morton und Eric Bornemann<br />
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korallenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin einer von denen die sich einen Teil dieser prächtigen Unterwasserwelt in ihr Wohnzimmer geholt haben. Hierbei gibt es wiederum die verschiedensten Vorlieben, denn es ist nicht möglich, alle diese wunderschönen Tiere zu pflegen. Gorgonacea – Rindenkorallen, Hornkorallen oder Gorgonien genannt, gibt es in etwa geschätzt 1200 Arten in vielen unterschiedlichen Farben und Formen. In fast allen warmen Meeren der Welt sind diese wunderschönen und faszinierenden Geschöpfe zu finden. Ungefähr zwei drittel der Arten bewohnen das Küstengebiet, dringen aber niemals bis ins Brackwasser vor. Über 10 % findet man in Tiefen unter 1000 Meter. Auch unterhalb 3000 Meter hat man noch Hornkorallen gefunden. Es gibt eine große Anzahl im Aquarium ziemlich gut haltbarer Gorgonien, von denen ich einige Arten schon längere Zeit pflege und zum Teil auch schon vermehrt habe. Dabei handelt es sich, um Hornkorallen, die mit Zooxanthellen in Symbiose leben. Die Zooxanthellen versorgen die Korallen mit den wichtigsten Nährstoffen, hauptsächlich mit Glyzerin, Zuckerverbindungen und Aminosäuren. Obwohl diese Hornkorallen oft „nur&#8221; gelbbraun bis dunkelbraun gefärbt sind, die Stämme können allerdings sehr farbig sein, begeistern sie mich doch und sind ausgesprochen interessante Pfleglinge. Die andere Gruppe leben nicht von Licht sondern ernähren sich durch Aufnahme von Stoffen aus dem Wasser. Einige Arten aus dieser Gruppe können aktiv fressen. Die Arten aus dieser Gruppe bezeichnet man als azooxanthelle Arten. Diese überwiegend sehr farbigen Tiere sind in normalen Becken und bei normaler Pflege nicht haltbar. Für den Einstieg sind Tiere aus dieser Gruppe wirklich nicht geeignet, auch wenn sie wunderschön aussehen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin einer von denen die sich einen Teil dieser prächtigen Unterwasserwelt in ihr Wohnzimmer geholt haben. Hierbei gibt es wiederum die verschiedensten Vorlieben, denn es ist nicht möglich, alle diese wunderschönen Tiere zu pflegen.</p>
<p><span id="more-167"></span><br />
Gorgonacea – Rindenkorallen, Hornkorallen  oder Gorgonien genannt, gibt es in etwa geschätzt 1200 Arten in vielen  unterschiedlichen Farben und Formen. In fast allen warmen Meeren der  Welt sind diese wunderschönen und faszinierenden Geschöpfe zu finden.  Ungefähr zwei drittel der Arten bewohnen das Küstengebiet, dringen aber  niemals bis ins Brackwasser vor. Über 10 % findet man in Tiefen unter  1000 Meter. Auch unterhalb 3000 Meter hat man noch Hornkorallen  gefunden.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/bild1.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Es gibt eine große Anzahl im Aquarium ziemlich gut haltbarer Gorgonien,  von denen ich einige Arten schon längere Zeit pflege und zum Teil auch  schon vermehrt habe.<br />
Dabei handelt es sich, um Hornkorallen, die mit  Zooxanthellen in Symbiose leben. Die Zooxanthellen versorgen die  Korallen mit den wichtigsten Nährstoffen, hauptsächlich mit Glyzerin,  Zuckerverbindungen und Aminosäuren. Obwohl diese Hornkorallen oft „nur&#8221;  gelbbraun bis dunkelbraun gefärbt sind, die Stämme können allerdings  sehr farbig sein, begeistern sie mich doch und sind ausgesprochen  interessante Pfleglinge.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/bild2.2.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Die andere Gruppe leben nicht von Licht  sondern ernähren sich durch Aufnahme von Stoffen aus dem Wasser. Einige  Arten aus dieser Gruppe können aktiv fressen.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/melithaeae_sp_bild3.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Die Arten aus dieser Gruppe bezeichnet  man als azooxanthelle Arten. Diese überwiegend sehr farbigen Tiere sind  in normalen Becken und bei normaler Pflege nicht haltbar. Für den  Einstieg sind Tiere aus dieser Gruppe wirklich nicht geeignet, auch wenn  sie wunderschön aussehen.<br />
Glaubt mir, ich weiß hier ziemlich genau wo  von ich spreche. Erfahrungsaustausch mit wirklichen Experten bestätigen  meine Aussage.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/bild4.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Berücksichtigt man die individuellen  Ansprüche der Gorgonien – und die sind nicht sehr hoch (sieht man von  den azooxanthellaten Hornkorallen Arten ab, oder den nicht  fotosynthesetreibenden Hornkorallen) sind die Gorgonien sehr ausdauernd  und weitestgehend anspruchslos.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/bild5.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Das Skelett der Gorgonien bzw.  Hornkorallen bestehen aus einem elastischen und brüchigem Bestandteil  zugleich &#8211; Gorgonin und Kalk. Je nach Art sind sie mehr oder weniger  bruchempfindlich. Alle Gorgonien besitzen einen zentralen Stamm, der von  einem kleinen Coenchym (Koloniegewebe) umgeben ist, auf dem sich die  Polypen befinden.<br />
Das Achsenskelett besteht bei beiden Unterordnungen  aus zwei Teilen, der Medulla (Mark) und dem Kortex (Rinde). Der  Unterschied (u.a.) zwischen den beiden Gruppen ist, dass die  Kalkachsenkorallen Sklerite, also Kalknadeln im Mark besitzen, die  Hornkorallen dagegen nicht. Die Skelettstruktur wird immer von der  gesamten Kolonie gebildet und nicht von den einzelnen Polypen.<br />
Wie auch  bei den Lederkorallen gibt es Formen mit zwei Polypen (dimorph) als auch  monomorphe Formen mit nur einem Polypentyp. Für die Systematik wird die  Struktur des Achsenskelettes, die der Skleriten und die der Polypen  herangezogen und nicht die Wuchsform, die je nach Standort  unterschiedlich sein kann. Die achtfach gefiederten Polypen können sich  bei Gefahr in dieses Coenenchym zurückziehen.<br />
Innerhalb der Ordnung Gorgonacea stammen die für die Aquaristik  interessanten Gattungen überwiegend aus den beiden Familien Gorgoniidae  und Plexauridae. Hier finden wir Arten, die unverzweigte Formen bilden,  oder gegabelte Wuchsstrategien entwickelt haben.<br />
Aber auch laterale,  gefiederte und fächerartig geformte Gebilde haben die Gorgonien  hervorgebracht. Auch findet sich in der Gattung der Kalkachsen- und  Hornkorallen flächenartig wachsende Formen.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/bild6.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Kommen wir zur Nahrungsaufnahme.  Gorgonien auch die mit Zooxanthellen können feinste Futterpartikel  aufnehmen.</p>
<p>Um die Korallen zum Öffnen der Polypen zu bewegen, helfen diverse  Vitamin- und Aminosäurelösungen als Boten- oder Lockstoffe (auch  „Trigger“ genannt).<br />
Durch Dosierung dieser Vitamin-/Aminosäure-Lösungen  lässt sich häufig ein schnelles Öffnen der Polypen von Gorgonien  bewirken. Dies soll dem Problem entgegenwirken, dass manche Korallen  erst sehr spät auf das dargereichte Futter reagieren und dass dann das  angebotene Futter bereits schon in der Dekoration oder den Filtern  verschwunden ist. Man gibt erst die Vitaminlösung zu und nach einer  Weile dann das Futter.</p>
<p>Neben der Funktion als sog. &#8220;Trigger&#8221; führt man mit Aminosäuren auch  hochwertige gelöste Nährstoffe dem Aquariensystem zu, was besonders bei  sehr nährstoffarmen Becken wichtig ist.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt der für die Nahrungsaufnahme der Korallen  von Bedeutung ist, ist die richtige Strömungsgeschwindigkeit mit der das  angebotene Futter an der Koralle vorbeischwebt. Meine Erfahrung ist,  dass eine etwas sanftere laminare Strömung zur Fütterung besser geeignet  ist als eine starke turbulente Strömung. Die Nahrung bleibt dann eher  an den Polypen haften.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/bild7.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p><strong>Harald</strong><em></p>
<p><a href="http://gorgonien.npage.de/" target="_blank"><img style="vertical-align: middle;" src="http://file1.npage.de/002292/93/bilder/gorgonienbanner1.jpg" border="0" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
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<p style='text-align:left'>&copy; 2009 &#8211; 2011, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Harald</a>. All rights reserved. </p>
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		<title>Die wundersame Vermehrung der Hornkorallen.</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korallenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gefangen in der Welt der Hornkorallen, habe ich mir nachfolgend Gedanken gemacht, wie entstehen neue Hornkorallen? Diese Frage ist einfach gestellt, und eigentlich auch einfach zu beantworten, wenn man die Zusammenh&#228;nge kennt. Aber genau darin liegt des Pudels Kern. Also habe ich mich auf die Suche gemacht. Unz&#228;hlige Seiten im Internet durchst&#246;bert. &#220;bersetzungen gemacht, Fachbegriffe studiert, nach Bildern gefragt, und raus gekommen ist dieses hier. Wie die &#220;berschrift schon sagt, die wundersame Vermehrung der Hornkorallen. Die erste Entwicklung einer Hornkoralle hat E. B. Wilson (1883) erstmals beschrieben. Die Untersuchung erfolgte an den sich entwickelnden Eiern von Leptogorgia virgulata, und diente ihm zum Vergleich mit der in den ersten Stadien sehr &#228;hnlichen Entwicklung von Renilla reniformis einer atlantisch karibischen Weichkorallenart. Siehe Bild unten. Leptogorgia ist eingeschlechtich und die Eier werden nach der ziemlich gleichzeitig erfolgten Entleerung der Polypen im Wasser befruchtet. Jeder Polyp liefert nur eine beschr&#228;nkte Anzahl von Eiern. Die Furchung ist die der Renilla sehr &#228;hnlich. Auf dem Stadium von 16 Blastomeren (Ein Blastomer (Plural: Blastomeren) ist eine Zelle, die durch Furchung Zellteilung durch Abschn&#252;rung entstanden ist) erfolgt anschlie&#223;end die Entwicklung einer Larve. Siehe Bild unten. Die Larve nimmt eine regelm&#228;&#223;ige, ovale Gestalt an und bedeckt sich mit einem gleichm&#228;&#223;igen Besatz von Wimpern oder Flimmerh&#228;rchen. Das Ende der Larve verj&#252;ngt sich etwas, und am 4. Tag erscheint die Larve stark verl&#228;ngert und ist zum Zusammenziehen f&#228;hig. Sie ist also auch in der Lage zu schwimmen. Am 6. oder 7. Tag verschwinden die Flimmerh&#228;rchen, die Larve sinkt zu Boden, und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gefangen in der Welt der Hornkorallen, habe ich mir nachfolgend Gedanken gemacht, wie entstehen neue Hornkorallen?<br />
	Diese Frage ist einfach gestellt, und eigentlich auch einfach zu beantworten, wenn man die Zusammenh&auml;nge kennt.</p>
<p>Aber genau darin liegt des Pudels Kern. Also habe ich mich auf die Suche gemacht.<br />
	<span id="more-165"></span></p>
<p>Unz&auml;hlige Seiten im Internet durchst&ouml;bert. &Uuml;bersetzungen gemacht, Fachbegriffe studiert, nach Bildern gefragt, und raus gekommen ist dieses hier. Wie die &Uuml;berschrift schon sagt, die wundersame Vermehrung der Hornkorallen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><img alt="" border="0" class="aligncenter" height="426" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/briareum_sp.5.jpg" style="border: 0pt none;" width="640" /></p>
<p>Die erste Entwicklung einer Hornkoralle hat E. B. Wilson (1883) erstmals beschrieben. Die Untersuchung erfolgte an den sich entwickelnden Eiern von Leptogorgia virgulata,</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><img alt="" border="0" class="aligncenter" height="534" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/leptogorgia_virgulata.jpg" style="width: 641px; height: 534px; border: 0pt none;" width="640" /></p>
<p>und diente ihm zum Vergleich mit der in den ersten Stadien sehr &auml;hnlichen Entwicklung von Renilla reniformis einer atlantisch karibischen Weichkorallenart. Siehe Bild unten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><img alt="" border="0" class="aligncenter" height="600" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/renilla_reniformis.jpg" style="width: 637px; height: 477px; border: 0pt none;" width="800" /></p>
<p>Leptogorgia ist eingeschlechtich und die Eier werden nach der ziemlich gleichzeitig erfolgten Entleerung der Polypen im Wasser befruchtet. Jeder Polyp liefert nur eine beschr&auml;nkte Anzahl von Eiern.</p>
<p>Die Furchung ist die der Renilla sehr &auml;hnlich. Auf dem Stadium von 16 Blastomeren (Ein Blastomer (Plural: Blastomeren) ist eine Zelle, die durch Furchung Zellteilung durch Abschn&uuml;rung entstanden ist) erfolgt anschlie&szlig;end die Entwicklung einer Larve. Siehe Bild unten.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><img alt="" border="0" class="aligncenter" height="600" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/gorgonienlarve.jpg" style="border: 0pt none;" width="494" /></p>
<p>Die Larve nimmt eine regelm&auml;&szlig;ige, ovale Gestalt an und bedeckt sich mit einem gleichm&auml;&szlig;igen Besatz von Wimpern oder Flimmerh&auml;rchen. Das Ende der Larve verj&uuml;ngt sich etwas, und am 4. Tag erscheint die Larve stark verl&auml;ngert und ist zum Zusammenziehen f&auml;hig. Sie ist also auch in der Lage zu schwimmen.</p>
<p>Am 6. oder 7. Tag verschwinden die Flimmerh&auml;rchen, die Larve sinkt zu Boden, und nimmt wieder eine k&uuml;rzere abgerundete Form an. Mit ihrem aboralen Pol (Ende) setzen sich die Larven fest. Gleichzeitig erfolgt die Bildung des Schlundrohres , die ein d&uuml;nnes, an dem Ende zuerst noch geschlossenes Rohr darstellt.<br />
	Die Wandung wird von sehr hohen Schutzzellen ausgekleidet.<span> </span>Sp&auml;ter wird das Schlundrohr zu einer offenen R&ouml;hre. Gleichzeitig entstehen die acht Septen (acht L&auml;ngsw&auml;nde des sp&auml;teren Gastralraum ) die sich radial anordnen. Zwischen den Zellreihen erscheint die St&uuml;tzlamelle, die bald auf der einen Fl&auml;che Muskelfasern erh&auml;lt.</p>
<p>In der Regel tritt gleichzeitig mit der Anlage der Septen die erste Anlage der Tentakel auf, die als Ausst&uuml;lpungen der Leibeswand entstehen und bald als seitliche Ausst&uuml;lpungen die Polypen enthalten. Kurz nach der Entstehung der Tentakel werden auch die ersten Skelettelemente sichtbar. An dem Mauerblatt des prim&auml;ren Polypen entsteht aus den Kan&auml;len, welche die Achse umgeben, eine Knospe, der weitere folgen, und damit beginnt die Bildung der Kolonie.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><img alt="" border="0" class="aligncenter" height="352" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/kreislauf2.jpg" style="border: 0pt none;" width="640" /></p>
<p>Bei den meisten Arten werden die reifen Geschlechtsprodukte durch die Polypen ins Wasser entleert und hier befruchtet. Bei einigen Arten ist aber Viviparit&auml;t (Lebendgeb&auml;rend) festgestellt worden. So stellten I. A. Thomson und V. D. Henderson (1906) folgende Liste viviparer Gorgonien auf:<br />
	Gorgonia capensis (Hickson, 1900)<br />
	Paramuricea indica (Thomson &amp; Henderson, 1906)<br />
	Chrysogorgia flexilis (Wright &amp; Studer, 1889)<br />
	Keratoisis grandis (Nutting, 1908)<br />
	Isis hippuris (Linnaeus 1758)<br />
	Da diese Formen zum Teil in gr&ouml;&szlig;eren Tiefen vorkommen, so nahmen die beiden Autoren an, dass die Viviparit&auml;t damit Zusammenh&auml;nge. Die Viviparit&auml;t von Gorgonia capensis wurde zuerst von Hickson (1900) festgestellt und von Thomson und Henderson (1905) best&auml;tigt. Hickson fand meist nur einen Embryo, seltener zwei in jedem Polypen, und diese Embryonen waren 1 mm lang und 0,8 mm breit. Da der Polypenmund dieser Form nur 0,1 mm im Durchmesser h&auml;lt, ist es nach Hickson unwahrscheinlich, dass die Embryonen durch den Mund ausgesto&szlig;en werden. Er glaubt vielmehr, dass die Rinde, welche an &auml;lteren Zweigen L&auml;ngsspalten aufweisen, von Zeit zu Zeit platzt und die Embryonen austreten l&auml;sst. Nach Thomson und Henderson sind aber die Embryonen bedeutend kleiner und nur 0,4 mm lang und 0,39 mm breit.<br />
	In obiger Liste fehlt Corallium rubrum (Linnaeus, 1758), die nach Lacaze-Duthiers ebenfalls vivipar ist. Ferner ist nach Thomson und Russell (19 10) auch Caligorgia rigida vivipar und die Polypen enthalten zahlreiche Embryonen von ca. 1 mm L&auml;nge. Auch Primnoa resedaeformis ist nach I.A.Thomson (1907) vivipar. Doch hat bereits Schimbke (1915) darauf aufmerksam gemacht, dass er an seinen Pr&auml;paraten von Viviparit&auml;t bei dieser Art nichts finden konnte.<br />
	&Uuml;brigens kommen die viviparen Gorgonarien keineswegs alle im tiefen Wasser vor. Isis hippuris und Gorgonia capensis sind Arten die auch im flachen Wasser vorkommen, und man kann daher keineswegs, wie das geschehen ist, den Schluss ziehen, dass Viviparit&auml;t an das Vorkommen im Tiefenwasser gekn&uuml;pft sei. Da Viviparit&auml;t auch bei Alcyonarien und Pennatularien auftritt, ist sie als eine bei Oktokorallen allgemein vorkommende Erscheinung aufzufassen.<br />
	Auch ein Fall von Brutpflege ist bei Gorgonien bekannt geworden. Versluys (1906) berichtet von Plumarella delicatissima, dass sich zwischen der verdickten, adaxialen Polypenwand und der benachbarten Zweigwand ein Hohlraum bilden kann, der auch seitlich teilweise geschlossen ist und die Eier beherbergt, so dass man diese H&ouml;hlungen als Brutr&auml;ume bezeichnen kann.<br />
	Die Reifung der Geschlechtsprodukte erfolgt bei den verschiedenen Arten zu verschiedenen Zeiten, und dieser Zeitpunkt ist erst f&uuml;r wenige Arten genauer festgestellt worden.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><img alt="" border="0" class="aligncenter" height="600" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/larve2.jpg" style="border: 0pt none;" width="444" /></p>
<p style="text-align: center;"><img alt="" border="0" class="aligncenter" height="338" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/larve3.jpg" style="border: 0pt none;" width="450" /></p>
<p>So ich hoffe, dieser kleine Bericht hat euch mal wieder gefallen, gerne erwarte ich eure Kommentare und Anregungen im <a href="http://www.meerwasserforum-blaue-lagune.de/index.php?page=Board&amp;boardID=26" target="_self">Meerwasserforum Blaue-Lagune</a></p>
<p><strong>Harald</strong></p>
<p style="text-align: left;"><em><a href="http://gorgonien.npage.de/" target="_blank"><img alt="" border="0" height="60" src="http://file1.npage.de/002292/93/bilder/gorgonienbanner1.jpg" style="vertical-align: middle;" width="468" /></a></em></p>
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		<title>Kaltwassergorgonien</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 19:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikelvorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Korallenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonien]]></category>

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		<description><![CDATA[Riffe, Korallen und Fische im Überfluss – wer denkt da nicht an Urlaub, warmes Wasser oder die tropischen Korallenriffe? Doch auch im kühlen Atlantik gibt es ein riesiges Riffsystem, das sich von Spanien bis zum Nordmeer erstreckt. Ob Krebse, Muscheln, Schwämme oder Schnecken – die Kaltwasserriffe sind Anlaufstelle für zahlreiche Meerestiere. Wie in einer Oase in der Wüste wimmelt es hier nur so vor Leben. Wissenschaftler konnten bislang mehr als 1.000 verschiedene Arten registrieren, welche die Korallengärten als Nahrungs-, Brut- oder Fortpflanzungsrevier nutzen. Auch wenn das vollständige Arteninventar noch im Dunkeln liegt und sich auch je nach Region unterscheidet, scheinen die Kaltwasserkorallen doch als regelrechtes Verteilzentrum für Meeresorganismen zu dienen. Doch auch vor Südafrika und Neuseeland sind mittlerweile Kaltwasserriffe entdeckt worden, und man glaubt es kaum, dort wachsen auch Hornkorallen. Doch wie schaffen es die Tiere, im dunklen und kalten Wasser zu überleben? Denn im Gegensatz zu ihren tropischen Verwandten siedeln die Gorgonien abseits der Wasseroberfläche in mehreren hundert bis tausenden Metern Tiefe. Erst diese Vorliebe für „Frischfleisch“ ermöglicht es den Korallen, in der Tiefe und fernab vom Sonnenlicht zu überleben. Ihre Ernährungsstrategie unterscheidet sich damit grundlegend von den tropischen Arten. Die Gorgonien sitzen häufig an topographisch erhabenen Positionen, an denen sich die Strömungen und somit auch der Nahrungsanteil konzentriert. Zum Nahrungsfang strecken sie die mit Nesselkapseln ausgestatteten Fangarme aus und fischen so ihr Hauptnahrungsmittel &#8211; das Plankton und das Zooplankton &#8211; aus dem Wasser. Die Wuchsformen der riffbildenden Korallen weisen auf extreme Strömungsbedingungen hin. Entsprechend ihrer Vorliebe für schnell ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Riffe, Korallen und Fische im  Überfluss – wer denkt da nicht an Urlaub, warmes Wasser oder die  tropischen Korallenriffe? Doch auch im kühlen Atlantik gibt es ein  riesiges Riffsystem, das sich von Spanien bis zum Nordmeer erstreckt.<br />
Ob  Krebse, Muscheln, Schwämme oder Schnecken – die Kaltwasserriffe sind  Anlaufstelle für zahlreiche Meerestiere. Wie in einer Oase in der Wüste  wimmelt es hier nur so vor Leben.</p>
<p>Wissenschaftler konnten bislang mehr  als 1.000 verschiedene Arten registrieren, welche die Korallengärten als  Nahrungs-, Brut- oder Fortpflanzungsrevier nutzen.<br />
<span id="more-164"></span><br />
Auch wenn das  vollständige Arteninventar noch im Dunkeln liegt und sich auch je nach  Region unterscheidet, scheinen die Kaltwasserkorallen doch als  regelrechtes Verteilzentrum für Meeresorganismen zu dienen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img style="border: 0pt none;" title="Lophelia pertusa" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/kaltwasseriffe_1.jpg" border="0" alt="" width="600" height="394" /><p class="wp-caption-text">Kaltwassersteinkoralle Lophelia pertusa</p></div>
<p>Doch auch vor Südafrika und  Neuseeland sind mittlerweile Kaltwasserriffe entdeckt worden, und man  glaubt es kaum, dort wachsen auch Hornkorallen.<br />
Doch wie schaffen es die  Tiere, im dunklen und kalten Wasser zu überleben? Denn im Gegensatz zu  ihren tropischen Verwandten siedeln die Gorgonien abseits der  Wasseroberfläche in mehreren hundert bis tausenden Metern Tiefe. Erst  diese Vorliebe für „Frischfleisch“ ermöglicht es den Korallen, in der  Tiefe und fernab vom Sonnenlicht zu überleben.</p>
<p>Ihre Ernährungsstrategie  unterscheidet sich damit grundlegend von den tropischen Arten. Die  Gorgonien sitzen häufig an topographisch erhabenen Positionen, an denen  sich die Strömungen und somit auch der Nahrungsanteil konzentriert. Zum  Nahrungsfang strecken sie die mit Nesselkapseln ausgestatteten Fangarme  aus und fischen so ihr Hauptnahrungsmittel &#8211; das Plankton und das  Zooplankton &#8211; aus dem Wasser.<br />
Die Wuchsformen der riffbildenden Korallen  weisen auf extreme Strömungsbedingungen hin.  Entsprechend ihrer Vorliebe für schnell fließendes Wasser, haben sich  die Korallen daher auf der strömungszugewandten Seite am stärksten  entwickelt.</p>
<p>Die  Kaltwassergorgonien wachsen im Vergleich zu ihren tropischen Verwandten  geradezu im Zeitlupentempo: Maximal 2,5 Zentimeter im Jahr legen die  Tiere pro Jahr an Größe zu, im Durchschnitt sogar wesentlich weniger.  Warmwassergorgonien können hingegen jährlich auf ein Höhenwachstum von  rund 15 Zentimetern kommen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img style="border: 0pt none;" title="Swiftia pallida" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/swiftia_pallida.jpg" border="0" alt="" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Swiftia pallida</p></div>
<p>Da die Kaltwassergorgonien  ohne Symbiosealgen auskommen und ihr Überleben letztendlich im  Alleingang meistern, sollte man annehmen dass sie farblos sind.<br />
Einige  Arten sind auch farblos oder weißgrau, wie die Swiftia pallida (siehe  Bild oben) die ja auch  schon zu den Kaltwassergorgonien zählt.</p>
<p>Aber es gibt auch wunderschön  gefärbte.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img style="border: 0pt none;" title="Paragorgia arborea" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/paragorgia_600.jpg" border="0" alt="" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Paragorgia arborea</p></div>
<p>Eine rot gefärbte Art ist die Paragorgia  arborea oder  Bubblegum-Koralle. (Bild oben) Ihr Vorkommen ist  halb-kosmopolitisch.  In der Regel kommt sie in Tiefen von 200 bis 1400  Meter vor.<br />
Aber im Trondheim-Fjord vor Norwegen, wird sie auch schon in  40 Meter Tiefe gefunden. Eine weitere Art ist die Primnoa resaedeformis,  siehe Bildbeschreibung unten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img style="border: 0pt none;" title="Primnoa resaedeformis" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/paragorgia_arborea_mit_lophelia_pertusa_2.jpg" border="0" alt="" width="600" height="376" /><p class="wp-caption-text">Primnoa resaedeformis</p></div>
<p>Kolonie der riffbildenden Koralle Lophelia pertusa  vom Dach des Sula-Riffs aus 258m Wassertiefe. Die ca. 1m hohe  Steinkorallenkolonie wird von den Gorgonien Paragorgia arborea (links)  und Primnoa resaedeformis (rechts) umstanden. (Bildquelle: Bayerische  Staatssammlung für Paläontologie und Geologie)<br />
Ein weiteres Bild der Primnoa resaedeformis aus  Trondheim-Fjord vor Norwegen in ca. 50 Meter Tiefe. Bemerkenswert ist  das diese Gorgonie eigentlich auch erst ab Tiefen von 200 Metern  vorkommt. Der Grund könnten Untwasserflüße sein, die permanent kaltes  Wasser in den Fjord leiten.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img style="border: 0pt none;" title="Primnoa resaedeformis" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/primnoa_resedaeformis.jpg" border="0" alt="" width="640" height="484" /><p class="wp-caption-text">Primnoa resaedeformis</p></div>
<address style="text-align: center;">Bildquelle: Seawater  Norwegen in Zusammenarbeit mit dem European Register of Marine Species</address>
<p>Eine weiter, orangene  Hornkoralle, ist die Paramuricea placomus, für diese Gorgonie gilt das  gleiche wie für die  Primnoa resaedeformis. Der Lebensraum ist zwischen 150 bis 1500 Meter  Tiefe. Aber im Fjord sieht man sie sogar schon in zwanzig Meter Tiefe.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img style="border: 0pt none;" title="Paramuricea placomus," src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/paramuricea_placomus.jpg" border="0" alt="" width="640" height="484" /><p class="wp-caption-text">Paramuricea placomus,</p></div>
<address style="text-align: center;">Bildquelle: Seawater Norwegen in  Zusammenarbeit mit dem European Register of Marine Species</address>
<p>So liebe Freunde der Gorgonien, ich hoffe  der kleine Einblick in die Tiefen des Meeres hat euch gefallen. Bleibe  für euch weiter am Ball, und wenn es neues aus der Tiefsee-Gorgonienwelt  gibt, lasse ich es euch wissen.</p>
<p><strong>Harald</strong><em> </em></p>
<p><em><a href="http://gorgonien.npage.de/" target="_blank"><img style="vertical-align: middle; border: 0;" src="http://file1.npage.de/002292/93/bilder/gorgonienbanner1.jpg" border="0" alt="" width="468" height="60" /></a></em><br />
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<p style='text-align:left'>&copy; 2009 &#8211; 2011, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Harald</a>. All rights reserved. </p>
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		<title>Aquarienpflege nicht symbiotischer Hornkorallen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korallenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[azooxanthell]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonien]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch zahlreiche Anfragen inspiriert, habe ich mich entschlossen, diesen weiteren Artikel zu schreiben. Problemstellung: Wie wir ja wissen leben die nicht symbiotischen Hornkorallen ohne Symbiosealgen (Zooxanthellen), und müssen von der Hand des Pflegers ernährt werden. Aber nicht nur die Ernährung bereitet uns Kopfzerbrechen. Azooxanthellate Gorgonien stammen meist aus den Planktonreichen und tieferen Wassertiefen des Meeres. Sie brauchen daher etwas kühlere Temperaturen von 20-22 °C, damit ihr Stoffwechsel nicht so extrem hochgefahren wird. In unseren Riffaquarien ist das Wasser meist viel zu warm und die Hornkorallen verbrennen die durch Fütterung zugeführte Energie meist schneller als sie Futter aufnehmen können. Weitere Probleme sind zu starke Abschäumung und vor allem aber Ozon sollte unbedingt vermieden werden. Starke Beleuchtung, damit meine ich HQI Licht, (UV-Strahlung) sollte ebenfalls vermieden werden. Ein weiterer Punkt der unterschätzt wird ist die Strömung. Nicht symbiotische Hornkorallen haben sich mit ihrer gesamten Körpergestalt darauf eingestellt, dass das Wasser sich gleichmäßig auf sie zu bewegt. (Laminarströmung) Mit der turbulenten und sehr abwechslungsreichen Strömung wie sie oft in Riffaquarien vorherrschen, können diese Gorgonien nichts anfangen. Ebenso sogenannte Wavemaker, sind Feinde von azooxanthellaten Gorgonien. Aber auch die Stärke der Laminarströmung muss für die Polypen der Gorgonie optimal sein. Nur dann wird die Gorgonie bereit sein ihre Polypen zur Ernährung zu öffnen. Eine weitere nicht zu unterschätzende Besonderheit sind energiezehrende Vorgänge. Einer davon ist das Austrecken der „Fangfarme“ und das Öffnen der Polypen. Durch diesen Vorgang muss zwingend durch die Siphonoglyphen (Schlundrinnen die in den Gastralraum führen) Umgebungswasser in das Innere der Polypen hineingeführt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch zahlreiche Anfragen inspiriert, habe ich mich entschlossen, diesen weiteren Artikel zu schreiben.<br />
Problemstellung:<br />
Wie wir ja wissen leben die nicht symbiotischen Hornkorallen ohne Symbiosealgen (Zooxanthellen), und müssen von der Hand des Pflegers ernährt werden. Aber nicht nur die Ernährung bereitet uns Kopfzerbrechen. Azooxanthellate Gorgonien stammen meist aus den Planktonreichen und tieferen Wassertiefen des Meeres.</p>
<p>Sie brauchen daher etwas kühlere Temperaturen von 20-22 °C, damit ihr Stoffwechsel nicht so extrem hochgefahren wird. In unseren Riffaquarien ist das Wasser meist viel zu warm und die Hornkorallen verbrennen die durch Fütterung zugeführte Energie meist schneller als sie Futter aufnehmen können.<br />
<span id="more-163"></span></p>
<p>Weitere Probleme sind zu starke Abschäumung und vor allem aber Ozon sollte unbedingt vermieden werden. Starke Beleuchtung, damit meine ich HQI Licht, (UV-Strahlung) sollte ebenfalls vermieden werden.<br />
Ein weiterer Punkt der unterschätzt wird ist die Strömung. Nicht symbiotische Hornkorallen haben sich mit ihrer gesamten Körpergestalt darauf eingestellt, dass das Wasser sich gleichmäßig auf sie zu bewegt. (Laminarströmung) Mit der turbulenten und sehr abwechslungsreichen Strömung wie sie oft in Riffaquarien vorherrschen, können diese Gorgonien nichts anfangen.<br />
Ebenso sogenannte Wavemaker, sind Feinde von azooxanthellaten Gorgonien.</p>
<p>Aber auch die Stärke der Laminarströmung muss für die Polypen der Gorgonie optimal sein. Nur dann wird die Gorgonie bereit sein ihre Polypen zur Ernährung zu öffnen. Eine weitere nicht zu unterschätzende Besonderheit sind energiezehrende Vorgänge. Einer davon ist das Austrecken der „Fangfarme“ und das Öffnen der Polypen. Durch diesen Vorgang muss zwingend durch die Siphonoglyphen (Schlundrinnen die in den Gastralraum führen) Umgebungswasser in das Innere der Polypen hineingeführt werden.<br />
Zudem muss durch die Bewegung der Muskulatur in der Polypeninnenwand fortwährend ein Druck erzeugt werden, was dazu führt, dass der Innendruck den Umgebungsdruck übersteigt. Fängt nun die Gorgonie nur soviel Nahrung, dass sie ihren fangbezogenen Energieeinsatz gerade so kompensieren kann, ist es schon fast das Aus der Gorgonie im Aquarium.</p>
<p>Viele dieser Dinge können wir aber in unseren heimischen Riffaquarien nicht bieten. Was also tun?</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2009/07/diodogorgia1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1028" title="diodogorgia" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2009/07/diodogorgia1.jpg" alt="" width="453" height="600" /></a></p>
<p>Das früher einige Wirbellose vergleichsweise unproblematischer in der Haltung waren als heute, ist mit Sicherheit darauf zurückzuführen, dass früher die Becken ein anderes und vielleicht nährstoffreicheres Milieu hatten, mit einem höheren Anteil an Detritus und Schwebstoffen.</p>
<p>Heute kann man dafür Acroporen und andere empfindliche Steinkorallen ohne Probleme halten, was damals noch ein Traum war. Dagegen wird die Haltung von nicht symbiotischen Gorgonien immer schwieriger. Also müssen wir für die optimalen Pflegebedingungen sorgen, und für diese Tiere möglichst ein eigenes Refugium schaffen. Das ist durchaus möglich.<br />
Ein Spezialaquarium das auch ein kleineres Volumen hat, als ein Riffbecken. Der große Vorteil eines kleineren Volumens ist, dass mit weniger Futter eine hohe Nahrungsdichte erreicht werden kann.</p>
<p>Die in den letzten Jahren immer mehr aufkommenden hybriden Aquariensysteme, die eine Mischung aus klassischem Berliner System und Refugien (Jaubert, DSB, MiracleMud) darstellen, sowie die verstärkte Fütterung mit Planktonprodukten, könnten die Haltung dieser ehemals unproblematischen Pfleglinge wieder dauerhaft möglich machen.<br />
Schwache Röhrenbeleuchtung, optimale Strömung, perfekte Bakterientätigkeit durch die oben beschriebenen Refugien, angemessene Temperaturen, all das sind Voraussetzungen die man erfüllen kann und soll.</p>
<p>Zum Schluss erlaube ich mir an dieser Stelle noch folgende Anmerkungen.<br />
Kauft nicht wahllos azooxanthellate Gorgonien, auch wenn sie so noch so schön farbig sind. Informiert euch im Vorfeld. Lest über diese Tiere. Infos gibt es heut zu Tage genug.</p>
<h2><em><strong>Klärt im Vorfeld, kann ich alle Bedingungen erfüllen? Wenn nicht, lasst die Finger von den Gorgonien.</strong></em></h2>
<h2><strong><em>Jedes tote Tier ist ein Beitrag zur Zerstörung der Umwelt.</em></strong></h2>
<p><strong>Harald</strong><em></em><br />
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<p style='text-align:left'>&copy; 2009 &#8211; 2011, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Harald</a>. All rights reserved. </p>
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		<title>Plagegeister und Gorgonien</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 15:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheiten und Plagen]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonien]]></category>
		<category><![CDATA[Plagegeister]]></category>

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		<description><![CDATA[Eischnecken Die Eischnecken (Ovulidae) sind eine Familie ausschließlich mariner Schnecken. Die Schnecken sind typische Bewohner der tropischen und subtropischen Gewässer. Nur wenige Arten kommen noch außerhalb dieses Bereichs vor. Sie leben vom Küstenbereich bis in die Tiefsee; die meisten Arten leben jedoch in den durchlichteten Flachwasserbereichen. Die Tiere sind Weidegänger und immer mit Nesseltieren vergesellschaftet. Sie weiden die Polypen der Nesseltiere ab. Bei Gorgonien auch das komplette Gewebe. Diese Schnecken leben perfekt getarnt auf den Wirtstieren. Asterina Asterina Seesterne kommen in allen Weltmeeren vor. Es gibt diverse Unterarten. Diese Mini-Seesterne sind in fast allen Meerwasser Becken vertreten und werden mit lebendem Gestein oder als Anhängsel von Korallenablegern eingeschleppt. Meist kommen sie nur vereinzelt vor. Manchmal vermehren sie sich allerdings stark und werden so zur Plage. Sie ernähren sich normalerweise von Algen und Kalkrotalgen. Kommt es zu einer Massenvermehrung, bedienen sie sich, vermutlich aufgrund fehlendem Nahrungsangebotes, auch an anderen Nahrungsquellen wie den Schleim von Gorgonien. Ob sie aktiv das Gewebe zerstören ist nicht geklärt. Feuerborstenwürmer Feuerborstenwürmer sind relativ groß (30cm, und Fingerdick) Der Kontakt ist sehr schmerzhaft. Er attackiert Fressfeinde durch aufstellen seiner Borsten/Stacheln. Er ist räuberisch und frisst neben Weichkorallen/Gorgonien auch Seesterne, Garnelen und sogar Fische. Da er Feinde nicht zu fürchten hat, ist er als einziger Borstenwurm, auch tagaktiv. Israelische Wissenschaftler haben kürzlich gezeigt, dass Feuerborstenwürmer beim Fressen an Korallen ein Bakterium übertragen, das Korallenbleiche verursacht. Wenn Feuerwürmer, die mit dem Bakterium Vibrio shiloi infiziert sind, an Korallen fressen, entstehen erst weiße Flecken und die Koralle bleicht dann innerhalb ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eischnecken</strong></p>
<p>Die Eischnecken (Ovulidae) sind eine Familie ausschließlich mariner  Schnecken. Die Schnecken sind typische Bewohner der tropischen und  subtropischen Gewässer. Nur wenige Arten kommen noch außerhalb dieses  Bereichs vor.</p>
<p>Sie leben vom Küstenbereich bis in die Tiefsee; die  meisten Arten leben jedoch in den durchlichteten Flachwasserbereichen.  Die Tiere sind Weidegänger und immer mit Nesseltieren vergesellschaftet.</p>
<p><span id="more-162"></span></p>
<p>Sie weiden die Polypen der Nesseltiere ab. Bei Gorgonien auch das  komplette Gewebe. Diese Schnecken leben perfekt getarnt auf den  Wirtstieren.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img style="border: 0pt none;" title="Cymbovula sp. auf einer Menella sp." src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/gorgonienschnecke.jpg" border="0" alt="" width="640" height="460" /><p class="wp-caption-text">Vermutlich eine Cymbovula sp. auf einer Menella sp.</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img style="border: 0pt none;" title="Cyphoma gibbosum Fraßspur auf einer Gorgonie" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/cyphoma_gibbosum_frassspur_auf_einer_gorgonie.jpg" border="0" alt="" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Cyphoma gibbosum Fraßspur auf einer Gorgonie</p></div>
<p><strong>Asterina</strong></p>
<p>Asterina Seesterne kommen in allen Weltmeeren vor. Es gibt diverse  Unterarten. Diese Mini-Seesterne sind in fast allen Meerwasser Becken  vertreten und werden mit lebendem Gestein oder als Anhängsel von  Korallenablegern eingeschleppt.</p>
<p>Meist kommen sie nur vereinzelt vor.  Manchmal vermehren sie sich allerdings stark und werden so zur Plage.  Sie ernähren sich normalerweise von Algen und Kalkrotalgen. Kommt es zu  einer Massenvermehrung, bedienen sie sich, vermutlich aufgrund fehlendem  Nahrungsangebotes, auch an anderen Nahrungsquellen wie den Schleim von  Gorgonien.</p>
<p>Ob sie aktiv das Gewebe zerstören ist nicht geklärt.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img style="border: 0pt none;" title="Asterina sp. Gänsefußseestern" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/asterina.jpg" border="0" alt="" width="480" height="444" /><p class="wp-caption-text">Asterina sp. Gänsefußseestern</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Feuerborstenwürmer</strong></p>
<p>Feuerborstenwürmer sind relativ groß (30cm, und Fingerdick) Der  Kontakt ist sehr schmerzhaft. Er attackiert Fressfeinde durch aufstellen  seiner Borsten/Stacheln. Er ist räuberisch und frisst neben  Weichkorallen/Gorgonien auch Seesterne, Garnelen und sogar Fische.</p>
<p>Da er  Feinde nicht zu fürchten hat, ist er als einziger Borstenwurm, auch  tagaktiv. Israelische Wissenschaftler haben kürzlich gezeigt, dass  Feuerborstenwürmer beim Fressen an Korallen ein Bakterium übertragen,  das Korallenbleiche verursacht.</p>
<p>Wenn Feuerwürmer, die mit dem Bakterium  Vibrio shiloi infiziert sind, an Korallen fressen, entstehen erst weiße  Flecken und die Koralle bleicht dann innerhalb von drei Wochen völlig  aus. Dieses Bakterium kann in Korallenpolypen nur bei Temperaturen über  20 °C überdauern. Bei niedrigeren Werten kann V. shiloi aber immer noch  im Körper des Feuerwurms leben.</p>
<p>Der Wurm ist daher nicht nur ein  Überträger von Vibrio im Sommer, sondern auch ein Rückzugsgebiet und  Reservoir für das Bakterium bei Kälte.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img style="border: 0pt none;" title="Feuerborstenwurm Hermodice carunculata" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/feuerborstenwurm.jpg" border="0" alt="" width="640" height="467" /><p class="wp-caption-text">Feuerborstenwurm Hermodice carunculata</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 409px"><img style="border: 0pt none;" title="Feuerborstenwurm auf einer Gorgonie" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/feuerborstenwurm_gorgonie.jpg" border="0" alt="" width="399" height="600" /><p class="wp-caption-text">Feuerborstenwurm auf einer Gorgonie</p></div>
<p><strong>Rote Strudelwürmer (Turbellarien)</strong></p>
<p>Vereinzelt gibt es Berichte das auch Strudelwürmer Gorgonien  befallen. Turbellarien ernähren sich normalerweise durch Kieselalgen,  Dinoflagellaten, Krebs/Rädertierchen und Mikro-Organismen. Sind z.B.  keine Kieselalgen vorhanden, und fehlt ihnen diese Nahrungsquelle, gehen  sie auf<span> </span>Korallen über.</p>
<p>Sie fressen dann wohl  eher den Korallenschleim als Korallengewebe. Trotz alle dem, sollten  Strudelwürmer nicht unterschätzt werden. Turbellarien beinhalten  hochgiftige Toxine, welche sie beim absterben, als rötlich braune  Flüssigkeit, ans umgebende Wasser abgeben. Dieses Toxin ist vor allem  für Fische hoch gefährlich.</p>
<p>Je mehr absterbende Turbellarien, um so  höher die Gefährdung für die Beckeninsassen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" style="border: 0pt none;" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/strudelwuermer.jpg" border="0" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p><strong>Weitere Plagegeister</strong></p>
<p>Weitere unangenehme Plagegeister sind Fadenalgen. Diese sind nicht  nur unschön anzusehen, sondern auf Gorgonien auch schwer zu entfernen<span> </span>Fadenalgen haben die Eigenart ins Gewebe der Gorgonie  einzudringen.</p>
<p>Einmal geschehen kann die betreffenden Stelle nur  abgeschnitten werden. Macht man es nicht, so ist zwangsläufig mit  Gewebsverlust zu rechnen, was den Fadenalgen noch mehr Siedlungsfläche  bietet.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 477px"><img style="border: 0pt none;" title="Fadenalgen" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/fadenalgen.jpg" border="0" alt="" width="467" height="327" /><p class="wp-caption-text">Fadenalgen</p></div>
<p>Aber nicht alles was in oder auf einer Gorgonie lebt muss ein  Plagegeist sein. Beispiel bitte sehr.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" style="border: 0pt none;" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/hippocampus-bargibanti-detail.jpg" border="0" alt="" width="625" height="480" /></p>
<p>Perfekt getarnt und angepasst. Das Zwergseepferdchen Hippocampus  bargipanti.<br />
Aber bitte jetzt nicht kaufen, wenn sie denn mal im Handel  sind. Diese Zwergseepferdchen sollten wirklich nur Spezialisten pflegen.</p>
<p>Harald</p>
<p><a href="http://gorgonien.npage.de/" target="_blank"><img style="vertical-align: middle;" src="http://file1.npage.de/002292/93/bilder/gorgonienbanner1.jpg" border="0" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
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		<item>
		<title>Was ist Plankton?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 19:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biologie und Chemie]]></category>
		<category><![CDATA[Phytoplankton]]></category>
		<category><![CDATA[Zooplankton]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.abenteuer-miniriff.com/?p=174</guid>
		<description><![CDATA[Sammelbezeichnung für alle im Wasser schwebenden Organismen, die keine größere Eigenbewegung ausführen und passiv durch Wasserbewegungen verdriftet werden. Dies unterscheidet Plankton von Nekton, das sich aktiv über große Strecken bewegt (z. B. Fische, Kopffüßer). Das pflanzliche Plankton heißt PhytoPlankton, das tierische ZooPlankton, die einzelnen Planktonorganismen heißen Plankter. Die Lebensgemeinschaft des Planktons umfasst so unterschiedlich große Organismen wie wenige tausendstel mm große Einzeller und Quallen mit über 1 m Durchmesser. Dabei unterscheidet sich das Plankton des Süßwassers (LimnoPlankton) in seiner Zusammensetzung stark von dem des Salzwassers (HaliPlankton). Man teilt das Plankton ein in NanoPlankton (kleiner als 0,02 mm), das durch die Maschen feinster Planktonnetze schlüpft, wogegen MikroPlankton (0,02 bis 0,2 mm), MesoPlankton (0,2 bis 20 mm) und MakroPlankton (größer als 20 mm), in Planktonnetzen gefangen werden kann (NetzPlankton). Das PhytoPlankton setzt sich aus Bakterien und einzelligen Algen zusammen, die aber oft zu Ketten miteinander verbunden sind (Cyanobakterien, Grünalgen, Diatomeen [Kieselalgen], Dinoflagellaten [Panzergeißeltierchen]). Die Diatomeen sind die häufigsten Phytoplankter und gleichzeitig die häufigsten Pflanzen der Erde. Zum ZooPlankton steuern fast alle Tiergruppen von Einzellern (z. B. Radiolarien, Heliozoen) bis zu den Fischlarven bei. Die häufigsten Zooplankter und gleichzeitig die häufigste Tiergruppe der Erde sind die Ruderfußkrebse (Copepoda) von ca. 0,04 bis 5 mm Größe. &#8211; Holoplankter verbringen ihren ganzen Lebenszyklus im Plankton, Mesoplankter nur einen Teil ihres Lebens als Jugendform (Larve), z. B. die Larven der Seesterne, Würmer des Meeresbodens oder die Fischlarven. Zur Erleichterung des Schwebens dienen vielen Planktern Gas- oder Öleinlagerungen oder Stacheln und Borsten zur Vergrößerung der Oberfläche (Fallschirmwirkung). ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sammelbezeichnung für alle im Wasser schwebenden Organismen, die keine größere Eigenbewegung ausführen und passiv durch Wasserbewegungen verdriftet werden.<br />
Dies unterscheidet Plankton von Nekton, das sich aktiv über große Strecken bewegt (z. B. Fische, Kopffüßer). Das pflanzliche Plankton heißt PhytoPlankton, das tierische ZooPlankton, die einzelnen Planktonorganismen heißen Plankter.</p>
<p>Die Lebensgemeinschaft des Planktons umfasst so unterschiedlich große Organismen wie wenige tausendstel mm große Einzeller und Quallen mit über 1 m Durchmesser. Dabei unterscheidet sich das Plankton des Süßwassers (LimnoPlankton) in seiner Zusammensetzung stark von dem des Salzwassers (HaliPlankton).</p>
<p>Man teilt das Plankton ein in NanoPlankton (kleiner als 0,02 mm), das durch die Maschen feinster Planktonnetze schlüpft, wogegen MikroPlankton (0,02 bis 0,2 mm), MesoPlankton (0,2 bis 20 mm) und MakroPlankton (größer als 20 mm), in Planktonnetzen gefangen werden kann (NetzPlankton).</p>
<p>Das PhytoPlankton setzt sich aus Bakterien und einzelligen Algen zusammen, die aber oft zu Ketten miteinander verbunden sind (Cyanobakterien, Grünalgen, Diatomeen [Kieselalgen], Dinoflagellaten [Panzergeißeltierchen]). Die Diatomeen sind die häufigsten Phytoplankter und gleichzeitig die häufigsten Pflanzen der Erde.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2009/03/phytoplankton.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-424" title="phytoplankton" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2009/03/phytoplankton.jpg" alt="phytoplankton" width="550" height="418" /></a></p>
<p>Zum ZooPlankton steuern fast alle Tiergruppen von Einzellern (z. B. Radiolarien, Heliozoen) bis zu den Fischlarven bei. Die häufigsten Zooplankter und gleichzeitig die häufigste Tiergruppe der Erde sind die Ruderfußkrebse (Copepoda) von ca. 0,04 bis 5 mm Größe. &#8211; Holoplankter verbringen ihren ganzen Lebenszyklus im Plankton, Mesoplankter nur einen Teil ihres Lebens als Jugendform (Larve), z. B. die Larven der Seesterne, Würmer des Meeresbodens oder die Fischlarven. Zur Erleichterung des Schwebens dienen vielen Planktern Gas- oder Öleinlagerungen oder Stacheln und Borsten zur Vergrößerung der Oberfläche (Fallschirmwirkung).</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2009/03/zooplankton.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-425" title="zooplankton" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2009/03/zooplankton.jpg" alt="zooplankton" width="550" height="411" /></a></p>
<p>Das Plankton spielt eine große Rolle als Nahrung für Fische, Muscheln und andere wirtschaftlich wichtige Tiere. Die größten Meerestiere wie Bartenwale, Riesenhaie und Teufelsrochen sind Planktonfresser. Eine typische Nahrungskette im Meer besteht aus Phytoplankton &gt; Zooplankton (Kleinkrebse) &gt; Fische (Hering) &gt; Raubfische (Kabeljau). Planktonarmes Meer- und Seenwasser sieht blau aus („Wüstenfarbe des Meeres“), Planktonreiches Wasser grünlich. Zusammensetzung und Massenwechsel des Planktons sind abhängig von Temperatur, Licht und Nährstoffen. In Küstengewässern und Seen führen Nährstoffzufuhr durch Abwässer (Eutrophierung der Gewässer) zu Massenentwicklung von Planktonalgen („Wasserblüte“), wobei sich das Wasser grünlich, bräunlich oder auch rötlich verfärben kann („rote Flut“).</p>
<p><em><strong>Harald</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
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<p style='text-align:left'>&copy; 2009 &#8211; 2012, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Harald</a>. All rights reserved. </p>
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		<title>Körperbau von Hornkorallen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 20:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Korallenwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ordnung der Gorgonaria innerhalb der Unterklasse der Octocorallia (achtstrahligen Korallen) umfasst eine Fülle von Arten. Grob unterteilt wird diese Ordnung in die Scleraxonia (Kalkachsenkorallen) und die Unterordnung der Holaxonia (Hornkorallen). Bei der Unterordnung Scleraxonia besteht das Achsenskelett aus einzelnen Nadeln ( Spiculae ), die durch Gorgoninfasern lose oder durch Kalkabsonderungen vollständig miteinander verbunden sind. Als Beispiel für diese Unterordnung sei die scharlachrote Corallium rubrum genannt. Bei der Unterordnung Holaxonia besteht die ganze Stammachse vorwiegend aus biegsamen Gorgoninfasern, zwischen denen Calcit ( Kalkspat ) abgelagert ist. Skelette sind niemals vorhanden. Ein Beispiel für diese Unterordnung ist die in gemäßigten Meeren lebende leuchtend rosafarbene Resedakoralle, Primnoa resedaeformis, deren Polypen sehr dicht um die Zweige der bis zu 25 cm hohen, buschähnlich stark verzweigten Kolonie sitzen. Der bekannte Venusfächer, Rhipiodogorgia flabellum, gehört ebenfalls in diese Unterordnung. Alle Gorgonien besitzen einen zentralen Stamm, der von einem kleinen Coenchym (Koloniegewebe) umgeben ist, auf dem sich die Polypen befinden. Das Achsenskelett besteht bei beiden Unterordnungen aus zwei Teilen, der Medulla (Mark) und dem Kortex (Rinde). Der Unterschied (u.a.) zwischen den beiden Gruppen ist, dass die Kalkachsenkorallen Sklerite, also Kalknadeln im Mark besitzen, die Hornkorallen dagegen nicht. Die Skelettstruktur wird immer von der gesamten Kolonie gebildet und nicht von den einzelnen Polypen. Wie auch bei den Lederkorallen gibt es Formen mit zwei Polypen dimorph (Zweigestaltig; in 2 Formen auftretend) als auch monomorphe (gleichartige, gleich gestaltete) Formen mit nur einem Polypentyp. Für die Systematik wird die Struktur des Achsenskelettes, die der Skleriten und die der Polypen herangezogen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ordnung der Gorgonaria innerhalb der Unterklasse der Octocorallia (achtstrahligen Korallen) umfasst eine Fülle von Arten.<br />
Grob unterteilt wird diese Ordnung in die Scleraxonia (Kalkachsenkorallen) und die Unterordnung der Holaxonia (Hornkorallen).</p>
<p><span id="more-160"></span></p>
<p>Bei der Unterordnung Scleraxonia besteht das Achsenskelett aus einzelnen Nadeln ( Spiculae ), die durch Gorgoninfasern lose oder durch Kalkabsonderungen vollständig miteinander verbunden sind. Als Beispiel für diese Unterordnung sei die scharlachrote Corallium rubrum genannt.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img style="border: 0pt none;" title="Corallium rubrum " src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/corallium_rubrum.jpg" border="0" alt="corallium_rubrum" width="640" height="434" /><p class="wp-caption-text">Corallium rubrum </p></div>
<p>Bei der Unterordnung Holaxonia besteht die ganze Stammachse vorwiegend aus biegsamen Gorgoninfasern, zwischen denen Calcit ( Kalkspat ) abgelagert ist. Skelette sind niemals vorhanden.<br />
Ein Beispiel für diese Unterordnung ist die in gemäßigten Meeren lebende leuchtend rosafarbene Resedakoralle, Primnoa resedaeformis, deren Polypen sehr dicht um die Zweige der bis zu 25 cm hohen, buschähnlich stark verzweigten Kolonie sitzen.<br />
Der bekannte Venusfächer, Rhipiodogorgia flabellum, gehört ebenfalls in diese Unterordnung.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img style="border: 0pt none;" title="Primnoa resedaeformis" src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/1.9.1.jpg" border="0" alt="primnoa" width="640" height="484" /><p class="wp-caption-text">Primnoa resedaeformis</p></div>
<p>Alle Gorgonien besitzen einen zentralen Stamm, der von einem kleinen Coenchym (Koloniegewebe) umgeben ist, auf dem sich die Polypen befinden. Das Achsenskelett besteht bei beiden Unterordnungen aus zwei Teilen, der Medulla (Mark) und dem Kortex (Rinde).</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/1.8.jpg" border="0" alt="stamm rumphella" width="395" height="399" /></p>
<p>Der Unterschied (u.a.) zwischen den beiden Gruppen ist, dass die Kalkachsenkorallen Sklerite, also Kalknadeln im Mark besitzen, die Hornkorallen dagegen nicht.</p>
<p>Die Skelettstruktur wird immer von der gesamten Kolonie gebildet und nicht von den einzelnen Polypen. Wie auch bei den Lederkorallen gibt es Formen mit zwei Polypen dimorph (Zweigestaltig; in 2 Formen auftretend) als auch monomorphe (gleichartige, gleich gestaltete) Formen mit nur einem Polypentyp.<br />
Für die Systematik wird die Struktur des Achsenskelettes, die der Skleriten und die der Polypen herangezogen und nicht die Wuchsform, die je nach Standort unterschiedlich sein kann.</p>
<p>Einige Hornkorallen bilden baumartig verzweigte Stöcke mit dicken, starren Zweigen, andere besitzen dünne, peitschenartige und biegsame Fortsetzungen in Buschform oder in einer Ebene wachsende Fächer.<br />
Es gibt auch Arten, bei denen sich die Zweige miteinander verbinden und damit praktisch Siebe ausbilden, mit denen sie aus der Strömung die Nahrung – wie mit einem Netz – herausfiltern.<br />
Das oft biegsame zentrale Achsenskelett der Gorgonien besteht aus hornartigen Gorgoninfasern ( daher der Name &#8221; Hornkoralle &#8221; ) mit Kalkeinlagerung ( Skleriten ) und ist von einer Rinde ( daher der Name &#8221; Rindenkoralle &#8221; ) aus Coenenchym ( Zellgewebe zwischen den Polypenköpfen ), aus der die einzelnen Polypen hervortreten, überzogen.</p>
<table style="text-align: center;" border="0" cellpadding="10">
<tbody style="text-align: left;">
<tr style="text-align: left;">
<td style="text-align: left;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/1.9.jpg" border="0" alt="1.9" width="207" height="235" /></td>
<td style="text-align: left;"><img src="http://file1.npage.de/003093/83/bilder/1.10.jpg" border="0" alt="1.10" width="326" height="243" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hornkorallen mit wenig Kalkeinlagerungen in den Gorgoninfasern sind biegsamer und somit weitaus besser für ein Leben in strömungsreichen und bewegten Gewässern geeignet.<br />
An der Wuchsform einer Hornkoralle kann man in einem gewissen Rahmen den Strömungstyp erkennen . Arten die in einem Habitat mit gleichförmiger , laminarer Wasserbewegung leben, bilden vor allem zweidimensionale fächerähnliche Wuchsformen aus, die immer quer zur Strömung stehen.<br />
Gorgonien die in Zonen variabler Strömungsrichtungen vorkommen, wachsen hingegen vor allem buschig und dreidimensional. Das kann dem Aquarianer erleichtern seine Hornkorallen in einer möglichst optimalen Wasserströmung zu platzieren.</p>
<p><strong>Harald</strong><em></em><br />
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<p style='text-align:left'>&copy; 2009 &#8211; 2011, <a href='http://www.abenteuer-miniriff.com'>Harald</a>. All rights reserved. </p>
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		<title>Harald und Sabine auf Reisen &#8211; Aquarium in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 16:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
				<category><![CDATA[On the road]]></category>
		<category><![CDATA[Aquarium]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Aquarium Berlin wurde 1913 eröffnet. Das Haus liegt am Olof-Palme-Platz an der Budapester Straße im Berliner Ortsteil Tiergarten. Es ist mit dem Zoologischen Garten über einen Durchgang verbunden. Besucher können es einzeln besichtigen oder kombinierte Tickets erwerben. Es werden teilweise in großen Landschaftsbecken mit bis auf den Grund hinein dekorierten Uferaufbauten präsentiert. Das Berliner Aquarium zählt zu den artenreichsten der Welt. Zu den Besonderheiten gehören die Zucht und Präsentation von Quallen. Die Aquariem im Erdgeschoss, in dem Quallen unter anderem gezeigt werden, wird durch den Boden mit aufbereitetem Wasser versorgt. Mit einer speziellen Ausströmungs- und Ansaugvorrichtung ist hier selbst die Haltung von empfindlichen Quallen möglich. Als Vorläufer des Berliner Aquariums existierte von 1874 bis 1910 das von Alfred Brehm gegründete Aquarium Unter den Linden. Das heutige Haus wurde von dem Zoologen und Verhaltensforscher Oskar Heinroth mit aufgebaut und bis 1943 geleitet. Es wurde im Zweiten Weltkrieg während der Bombardements Berlins zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Verantwortlich heute sind: • Dr. Bernhard Blaskiewitz, Zoologischer Direktor • Dipl.-Biol. Heiner Klös, Kurator Säugetiere • Rainer Kaiser, Kurator Fische, Reptilien, Amphibien &#38; Wirbellose • Dr. Ragnar Kühne &#38; Dr. Rudolf Reinhard, Kuratoren Säugetiere &#38; Vögel • Uwe Hahn, Inspektor Hinter den Kulissen Hinter und unter den Schaubereichen stehen viele weitere Aquarien für die schnelle Isolation von Fischen aus den Schaubecken zur Verfügung. Außerdem leben hier Zuchtpärchen und in Behandlung stehende Tiere. Auch das eigentliche und überaus komplizierte Quallenzuchtprogramm geschieht nicht im Schaubereich sondern hinter den Kulissen in weiteren vielen Becken. Aber ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Aquarium Berlin wurde 1913 eröffnet. Das Haus liegt am Olof-Palme-Platz an der Budapester Straße im Berliner Ortsteil Tiergarten.<br />
Es ist mit dem Zoologischen Garten über einen Durchgang verbunden. Besucher können es einzeln besichtigen oder kombinierte Tickets erwerben.</p>
<p>Es werden teilweise in großen Landschaftsbecken mit bis auf den Grund hinein dekorierten Uferaufbauten präsentiert. Das Berliner Aquarium zählt zu den artenreichsten der Welt.<br />
Zu den Besonderheiten gehören die Zucht und Präsentation von Quallen. Die Aquariem im Erdgeschoss, in dem Quallen unter anderem gezeigt werden, wird durch den Boden mit aufbereitetem Wasser versorgt. Mit einer speziellen Ausströmungs- und Ansaugvorrichtung ist hier selbst die Haltung von empfindlichen Quallen möglich.</p>
<p><span id="more-180"></span></p>
<p>Als Vorläufer des Berliner Aquariums existierte von 1874 bis 1910 das von Alfred Brehm gegründete Aquarium Unter den Linden. Das heutige Haus wurde von dem Zoologen und Verhaltensforscher Oskar Heinroth mit aufgebaut und bis 1943 geleitet. Es wurde im Zweiten Weltkrieg während der Bombardements Berlins zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-892" title="Bild1" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild1.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
<p>Verantwortlich heute sind:<br />
• Dr. Bernhard Blaskiewitz, Zoologischer Direktor<br />
• Dipl.-Biol. Heiner Klös, Kurator Säugetiere<br />
• Rainer Kaiser, Kurator Fische, Reptilien, Amphibien &amp; Wirbellose<br />
• Dr. Ragnar Kühne &amp; Dr. Rudolf Reinhard, Kuratoren Säugetiere &amp; Vögel<br />
• Uwe Hahn, Inspektor</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-893" title="Bild2" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild2.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a></p>
<p>Hinter den Kulissen<br />
Hinter und unter den Schaubereichen stehen viele weitere Aquarien für die schnelle Isolation von Fischen aus den Schaubecken zur Verfügung. Außerdem leben hier Zuchtpärchen und in Behandlung stehende Tiere.<br />
Auch das eigentliche und überaus komplizierte Quallenzuchtprogramm geschieht nicht im Schaubereich sondern hinter den Kulissen in weiteren vielen Becken. Aber dazu später mehr.</p>
<p>Im Teil zwei. Im Aquarium selbst sind über 120 km Rohrleitungen für die Wasserversorgung und Strömung verlegt. Aber auch wenn die Technik nicht auf dem neuesten Stand ist, ist die Zeit nicht stehen geblieben. Die Eiweißabschäumer wurden weiterentwickelt und sind in Berlin heute an jedem der 36 Seewasseraquarien der Schau montiert.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-894" title="Bild3" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild3.jpg" alt="" width="540" height="692" /></a></p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-895" title="Bild4" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild4.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a></p>
<p>HQI-Strahler &#8211; heute meist mit Blaufiltern versehen oder mit 10.000K Brennern bestückt haben inzwischen selbst an Kleinstbecken die L-Lampen ersetzt.<br />
Strömungspumpen sorgen in allen Seewasser- und vielen Süßwasseraquarien für die gewünschte Wasserbewegung, bzw. Strömung, und alle entscheidenden Installationen sind computergesteuert und -überwacht.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-896" title="Bild5" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild5.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Allerdings sind die Pumpen nicht mehr im besten Zustand, was an der sehr hohen Geräuschkulisse zu merken war. Die Mitarbeiter dort im Aquarium müssen im Pumpenbereich mit Gehörschutz arbeiten.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-897" title="Bild6" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild6.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a></p>
<p>Um die teilweise sehr hohe Wasserbelastung in den Griff zu bekommen, sind jetzt im Technikbereich Sandfilter im Einsatz.</p>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-898" title="Bild7" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild7.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a></p>
<p>Bemerkenswert ist das dass ganze Aquarium mit nur sechs Mitarbeitern unterhalten und betrieben wird. Das ganze ist kein High-Tech-Aquarium, sondern entscheidender als alle Technik ist noch immer das Fingerspitzengefühl des Tierpflegers, so unser Eindruck.</p>
<p>So ich hoffe ich/wir konnten einen erste Eindruck vom Berliner Aquarium vermitteln. In Teil zwei werden wir dann über das Quallenzuchtprogramm berichten.</p>
<p>Zum Schluss noch ein paar Bilder</p>
<div style="text-align: center;">Stufenkiesfilter</div>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-899" title="Bild8" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild8.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a></p>
<div style="text-align: center;">Noch mal Abschäumer, Pumpen und rechts Wärmetauscher</div>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild9.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-900" title="Bild9" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild9.jpg" alt="" width="540" height="302" /></a></p>
<div style="text-align: center;">Kraftwerk, die Zahlen muß man sich auf der Zunge zergehen lassen</div>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-901" title="Bild10" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild10.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a></p>
<div style="text-align: center;">Fischzuchtbereich, den Bereich durften wir aus Hygienegründen nicht betreten</div>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-902" title="Bild11" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild11.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a></p>
<div style="text-align: center;">Preußenfisch in einer Riesenanemone</div>
<p><a href="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild12.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-903" title="Bild12" src="http://www.abenteuer-miniriff.com/wp-content/uploads/2008/09/Bild12.jpg" alt="" width="540" height="304" /></a></p>
<p><strong>Harald</strong><em></em><br />
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