• SkimmerBeast 1200
• 1 Turbelle stream 6000 mit7000L/h + Singlecontroller
• 1 Powerhead 802 (1500L/h) mit Filterkorb als Schnellfilterung
• Eheim Professionell II Außenfilter (950L/h) ohne Filtermedien.
• 300 Watt Heizstab
• ZacPlus Pegel Plus Wassernachfüllanlage
• PowerRiga 2x 70 Watt HQI und 4x 54 Watt T5,
• 1 blueline Mondlicht dimmbar
25.12.04
Heute haben wir angefangen, das Becken mit Osmosewasser zufüllen. Wie lange wird das wohl dauern?
Ich bin froh, das wir uns eine Boosterpumpe für unsere Osmoseanlage angeschafft haben. Diese erhöht den Arbeitsdruck und somit steigt die Literzahl pro Minute. Außerdem reduziert sie das Abwasser um gut die Hälfte. Bisher schaffte die Anlage 230L in 24 Stunden.
Nun, dann besteht jetzt ja die Chance, das das Becken morgen Abend voll ist, vorausgesetzt, wir machen die Nacht durch! Na, dann mal frohe Weihnachten
26.12.04
Endlich geschafft! 330L Wasser und 11,5 kg Meersalz sind jetzt im Becken. Mittlerweile ist es weit nach Mitternacht, aber egal. Hauptsache, das Becken ist dicht und der Boden hält das Gewicht des Aquariums!!!
29.12.04
Ein 8 kg schwerer Brocken Lebendgestein liegt nun zum Animpfen des Wassers im Becken. Die Technik läuft.
08.01.05
Heute sind noch einmal 8 kg Lebendgestein ins Becken gekommen. In den letzten Tagen ist der Nitritwert gestiegen.
Heute lag er bei 1,0 mg /L. Mittlerweile befinden sich jetzt 385L Wasser im Becken, durch einige Wasserwechsel aus dem 240L Becken.
11.01.05
Die Kieselalgenphase hat nun angefangen. Der Nitritwert ist auf 0,1 mg /L gefallen.
22.01.05
Heute war es nun soweit, der Umzug ins große Becken begann. 14:00 Uhr Mittags, es geht los. Zuerst haben wir alles an Eimern und Fässern zusammengesucht und mit Wasser aus dem neuen Miniriff gefüllt.
Das Riff wurde abgebaut und in diesen Fässern zwischengelagert, ebenso die Blumentiere. Um die Fische nicht all zu sehr zu stressen, blieben sie mit etwas Restwasser im alten Becken.
Dann begann der Aufbau des Riffs. Stunden vergingen bis endlich eine Rifflandschaft mit vielen Höhlen gewachsen
war.
Mittlerweile war es schon Abend geworden. Es fehlten nur noch die zwei Steine, an denen die Anemonen fest saßen, sie wollten sich nicht von ihren Steinen trennen, typisch!
So kamen sie kurzerhand komplett ins neue Becken. Nun noch das Wasser aus aus dem alten Becken umgefüllt, vorher die Fische in einen Eimer gesetzt………und…………
danach kamen dann endlich 3 Säcke (27 kg) Livesand ins Becken.
Die Flüssigkeit aus den Beuteln ließ ich vorher abtropfen. Kurze Zeit konnten wir uns an dem hellen Sand erfreuen, bevor der “Nebel des Grauens” zuschlug und man nichts mehr erkennen konnte.
Es wurden erst einmal 2 Powerheads mit Schnellfilterpatronen ins Becken gehängt, um das Wasser wieder klar zu kriegen. Leider änderte sich dieser Zustand auch nach einer Stunde immer noch nicht, die Fische waren schon leicht genervt, wie wir auch, es ging ja nun schon auf Mitternacht zu.
Wir setzten kurz entschlossen die Fische und Garnelen in die trübe “Suppe” um. Eine Portion Easy Life verstärkte den Nebel noch mehr.
Harald und Sabine, Helmut, die Anemonenfische und die Grundel verschwanden in der unendlichen Tiefe ihres neuen Zuhauses.
Die Blumentiere legte ich erst einmal alle auf den Bodengrund, das hatte nun Zeit bis zum nächsten Morgen. Wir waren nun auch total erledigt, mit der Hoffnung, daß der “Nebel des Grauens” am nächsten Tag verschwunden ist, gingen wir erst einmal ins Bett.
23.01.05
Am nächsten Morgen hatte sich der Nebel gelichtet. Die Fische schwammen munter umher, sie scheinen den Umzug gut verkraftet zu haben. Nun mußten. erst einmal die Korallen an die richtigen Plätze im Riff gestellt werden.
Die beiden Anemonen haben sich nicht von ihren Steinen getrennt…das Ergebnis….nun stehen sie nebeneinander! Ob das wohl gut geht? Der Livesand ist absolut klasse. Kleine Dünen sind über Nacht entstanden.
Wunderschön anzusehen!
Das Becken strahlt richtig hell. Es lohnt sich wirklich, diesen Sand auszuprobieren.
24.01.05
Am nächsten Tag war das Wasser schon fast klar. Damit unsere Schwertgrundel (Nemateleotris magnifica) nicht so alleine im Riff leben muß, haben wir heute noch zwei dazu gesetzt. Am Abend schwammen sie dann schon gemeinsam durchs Becken.
02.02.05
Nun ist mehr als eine Woche nach dem Umzug vergangen, und allen Bewohnern geht es gut, bis auf die Margaritenkoralle (Goniopora stokesi), sie löste sich leider auf. Mona, unsere Anemone, wandert zeitweise noch auf ihrem Stein umher. Mal ist sie hinter dem Riff, mal vorne.
Seit gestern sitzt sie sehr dekorativ auf dem Platz, den ich für sie vorgesehen hatte. Ob sie dort bleibt?
Eine Gorgione, deren Namen weiß ich leider noch nicht, und eine Pilzlederkoralle (Sarcophyton) wohnen auch schon seit einiger Zeit im Becken.
Die Prachtschwertgrundeln sehe ich überhaupt nicht mehr, nicht mal bei der Fütterung.
08.02.05
Lange haben wir über unseren Fischbesatz nachgedacht, es ist gar nicht so leicht, die richtige “Besatzung” zusammen zu stellen. Sollte es nun ein Pärchen Centropyge bispinosus (Streifenzwergkaiser) oder doch lieber ein Pomacanthus narvarchus (Traumkaiser) sein?
Bei den Zwergkaisern könnte es untereinander erhebliche Streitereien geben, also doch lieber keine! Der Traumkaiserfisch wird wohl ein Traum bleiben, er wird zu groß für unser Becken, und hat die Angewohnheit, an die Blumentiere zu gehen. Nun gut, da gibt es ja auch noch die Doktoren….aber bitte keine gelben!!!
Eine andere Farbe sollte es dann doch sein. Und dann haben wir uns für die wunderschönen Zebrasomas xanthurus (Rotmeer Doktorfisch) entschieden.
Natürlich müßte es ein Pärchen sein. Aber dann das nächste Problem, nirgendwo haben wir welche bei den Händlern in
unserer Region gesehen. Überall hieß es, müssen wir bestellen, kann dauern usw. Aber dann gestern, durch Zufall, und einigen Kilometern Autobahn, gab es jemanden, der ein Pärchen hatte. Gesund und munter, an Futter gewöhnt und schon einige Zeit beim Händler im Becken. Sie kamen natürlich mit.
Nachdem die beiden in den Transportbeuteln an das Aquarienwasser gewöhnt waren, entließen wir sie ins Becken zu Harald und Sabine.
Wie zu erwarten gab es erst einmal mächtig Ärger. Die Zwergkaiser zeigten den Neuen wer “Herr im Hause” ist. Zur Ablenkung gab es Frostfutter ordentlich mit Vitamintropfen getränkt.
Doktoren neigen zu Pünktchenbildung bei Stress. Vitamine sollen da helfen, außerdem gab es eine Portion Easy Life, welches steßabbauend wirken soll. Dann gingen im Riff für heute die Lichter aus Die Zwergkaiser Harald und Sabine verzogen sich in ihre Höhle. Die Doktoren hatten nun eine Verschnaufpause.
1.02.05
Nun sind ein paar Tage vergangen, und die Doks haben sich sehr gut eingelebt. Sie schlafen mittlerweile auch mit
im Riff. Endlich sieht man nun auch mal die Schwertgrundeln, die wurden sonst immer von den Heraldis gejagt. Aber seit die Doks eingezogen sind, zeigen sie sich immer öfter und schwimmen in Formation durchs Becken. Damit das Futter etwas abwechslungsreicher wird, steht nun Eisbergsalat auf auf dem Speiseplan. Es dauerte einen Tag, und dann zupften die Neuankömmlinge unentwegt an den Salatblättern herum. Sogar die Heraldis legten ihre Angst ab, und nahmen ab und zu eine Kostprobe.
12.02.05
Wir haben heute einen neuen Meerwasserhändler besucht. Dort fanden wir auch endlich ein Pärchen Valenciennea strigata (Goldstirn-Schläfergrundeln). Sie sollen jetzt erst einmal den Livesand auf Vordermann bringen. In einigen Teilen des Beckens haben sich nämlich Schmieralgen gebildet. Schon bald nach dem Einsetzen fing das Männchen an zu baggern. Von dem Weibchen sahen wir den ganzen Abend nichts.
Das war natürlich nicht alles, was den Weg in unser Miniriff fand. Ein schöner Stein, bewachsen mit Röhrenkorallen und verschiedenen Arten von Scheibenanemonen und einen Protula bispiralis, Prachtkalkröhrenwurm, zogen ebenfalls ein.
15.02.05
Damit im Miniriff immer eine konstante Dichte herrscht, sollte das verdunstete Wasser regelmäßig. nachgefüllt werden. Unsere Wasser-Nachfüllanlage ist heute in betrieb genommen worden.
Sie besteht aus dem PEGEL Plus, einem vollelektronisches Präzisionsgerät zur exakten Einstellung des Wasserstandes mittels 2 Elektroden, einem Behälter, in dem das Osmosewasser lagert und einer Pumpe, die beim Absinken des Wasserstandes im Aquarium das Osmosewasser
ins Becken hochpumpt.
Der Probelauf endete in einer mittleren Überschwemmung!
Wir hatten den Zulauf ins Becken unter der Wasseroberfläche angebracht, die Pumpe hat zwar das Osmosewasser ins Aqua gepumpt, aber nachdem sie sich wieder abschaltete, lief natürlich das Wasser aus dem Becken durch den Zulauf wieder zurück und noch etliche Liter mehr, der Behälter im Schrank lief natürlich über…….ja, Dummheit muß bestraft werden!!
Nachdem dann alles richtig installiert war, läuft sie nun, welch Freude.
18.02.05
Der Bodentrupp wurde heute noch vervollständigt. Ein Pärchen Amblygobius phalaena (Baggergrundeln) wohnen seit heute mit im Riff. Nach dem Einsetzen suchten sie sofort Schutz in einer Höhle. Keiner der Riffbewohner schien sich für die Neuankömmlinge zu interessieren, nur die Zwergkaiser machten etwas Stress. Typisch!
Sie sind eben sehr streitsüchtig. Nach einiger Zeit schauten sie aus ihren Höhlen heraus, und schwammen schon mal einige Runden durchs Riff. Gebaggert wurde aber heute nicht mehr.
19.02.05
Ich habe Silikat im Aquariumwasser nachweisen können. Vielleicht ist das die Ursache für die braunen Beläge an
einigen Stellen des Bodens. Seit heute ist Silicarbon (Aquaconnect) im Einsatz. 500 ml haben eine Bindekapazität von ca. 4000 mg SiO2.
Anwendung:
Silicarbon wird in das beiliegende Filtersäckchen eingefüllt. Um den Feinstabrieb zu entfernen wird das mit
Silicarbon gefüllte Säckchen z.B. in einem Eimer mit Wasser, geschwenkt. Vermeiden Sie, daß das Granulat gewrungen
oder stark gedrückt wird, da sonst wichtige Wirksubstanzen entfernt werden. Ein Betrieb im Bypass ist nicht erforderlich, installieren Sie das Silicarbon einfach direkt im Filterdurchlauf.
Ich habe vorsichtshalber das Osmosewasser getestet, ob dort Silikat nachzuweisen ist, aber das Wasser ist einwandfrei.
23.02.05
Es ist Tag 4 nach Einsatz von Silicabon, die braunen Beläge scheinen weniger zu werden. Der Silkatwert ist auch etwas gesunken. Die Baggergrundeln arbeiten kräftig mit, den Bodengrund sauber zubekommen. Das Männchen der Goldstirn- Schläfergrundeln hat sich den Beiden angeschlossen, gemeinsam wird gebaggert was das Zeug hält! Das Weibchen haben wir nach dem Einsetzen nur noch einmal gesehen, dann nicht mehr.















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